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Um dieses Zusammenspiel aus Hacking und Kampf spinnt Pragmata sein gesamtes Abenteuer. Ja, es wird auch immer mal ein wenig abseits des Weges erkundet, es gibt Andeutungen von Umgebungsrätseln und Geschicklichkeitseinlagen und Ihr kehrt zwischendurch mit neuen Fähigkeiten in alte Bereiche zurück, um zuvor versperrte Pfade freizulegen. Das macht aus Pragmata aber weder ein Metroidvania noch einen Plattformer. Euch erwartet ein weitgehend linear angelegtes Actionspiel, in dem Ihr die meiste Zeit mit dem Kernelement der hybriden Kämpfe verbringt.
Das bedeutet auch, dass Ihr mit Pragmata kaum glücklich werden dürftet, wenn Euch das Kampfsystem fundamental gegen den Strich geht. Im Verlauf baut der Titel seine erfrischende Kernidee konsequent aus; zieht Ihr bereits aus den Grundzügen keinen Spaß, seid Ihr hier an der falschen Adresse. Bringt Ihr hingegen den Elan mit, die Einstiegshürde zu nehmen, empfängt Euch ”Pragmata” mit offenen Armen und führt Euch vorbildlich an sämtliche Facetten seiner Multitasking-Kämpfe heran.
Mit jedem Gefecht wächst die Kontrolle über das reizüberflutende Geschehen, bis das Grundprinzip wie Fahrradfahren verinnerlicht ist. Pragmata läuft dabei nie Gefahr, eintönig zu werden, weil es seine ohnehin fesselnden Kämpfe immer wieder – und bis zum Schluss der rund 15-stündigen Handlung – mit neuen Elementen auffrischt. Ihr findet etwa regelmäßig neue Knoten, die Euer Hacking-Raster mit nützlichen Nebeneffekten anreichern und greift ebenso regelmäßig zu frischen Schießeisen. Die kommen gegen eine nicht überbordende, dafür aber reichlich individuelle Riege an Feinden zum Einsatz. Kaum drohen Euch schlurfende Roboter und zerbrechliche Drohnen nur noch ein müdes Gähnen abzuringen, treiben bedrohlichere Schergen den Puls wieder zuverlässig in die Höhe. Insbesondere, wenn sie sich zu fiesen, oft bunt gemischten Gruppen zusammenrotten, in denen jeder Feind einer individuellen Behandlung bedarf.









Was für ein spaßiges Multitasking Shooter und coolsten Duo.