Prey – im Klassik-Test (360)

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Die gute Nachricht: Fox Mulder aus ”Akte X” hatte recht, als er behauptete, die Anasazi-Indianer wären durch die Mithilfe von Aliens verschwunden. Die schlechte Nachricht: Die kleinen Grauen sind zurück und holen sich mit Cherokee-Indianer Tommy und dessen Verwandtschaft Nachschub. Nur, dass klein und grau die Beschreibung in diesem Fall nicht ganz trifft. Groß, schleimig und hässlich stimmt schon eher. Die Ästhetik ist jedoch Tommys geringstes Problem, denn die Aliens wollen ihm und den anderen Entführten keine Sonden in die Körperöffnungen stecken, sondern das menschliche Frachtgut zu Futter verarbeiten. Seinen Groß­vater kann Tommy vor dem Ableben nicht retten, bleibt noch Freundin Jenny aus den Klauen der Außerirdischen zu befreien.

Tommys Odyssee begann bereits vor neun Jahren: Damals befand sich Prey noch in den Händen von 3D-Realms. Technisch unüberwindbare Probleme ließen den Entwickler das Projekt jedoch auf Eis legen. ­Zwischendurch schien es gar, als ob Prey ins Spielenirwana eingegangen wäre. Im Stillen arbeitete mit ­Human Head aber bereits ein neuer Entwickler daran, dem First-Person-Shooter ein frisches Gesicht zu verpassen. Dank modifizierter Doom 3-­Engine braucht der SciFi-Shooter die Konkurrenz nun nicht zu fürchten. Wenn Ihr durch klaustrophobisch ­enge und schummrig ausgeleuchtete Gänge kriecht, schleimiges Gewebe glitzernd die Wände durchzieht und Ihr vorbei an gigantischen Maschinen durch riesige Außenareale gleitet, dann werden Erinnerungen an Quake 4 und Doom 3 wach. Prey setzt jedoch weniger auf die dauer-dunkle Gruselatmosphäre von Letzterem und mehr auf spielerische Finesse als Ersterer. Und deshalb wird das Leveldesign zu jeder passenden und ­un­passenden Gelegenheit auf den Kopf gestellt: Elektrisierte Leucht­tapeten, schlicht Wandgang genannt, machen Euch zum Herrn über die Schwerkraft und lassen Euch kopfüber an der Decke spazieren. Die Wege winden sich über mehrere Meter an Wänden und Decken, befinden sich an beweglichen Plattformen oder hängen über gähnenden Abgründen. Sprünge solltet Ihr beim Kopfüber-Spaziergang allerdings vermeiden: Verliert Ihr den Kontakt zum Wandgang, holt Euch die Schwerkraft schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen zurück.

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dmhvader
I, MANIAC
dmhvader

Hab’s damals auch begeistert durchgezockt auf der 360. Gibt heute nicht mehr viel Originelles in der Richtung, daher empfehle ich es auch der jüngeren Zocker-Gen, die es bestimmt noch nicht kennen sollte.

Captain
Mitglied
Captain

Das Spiel hat einen krassen Einstieg, in der ersten Spielstunde passiert richtig viel.
Die Tatsache des Nicht-Sterben-Können ist eine nette Gameplay Mechanik, wobei sich mir nicht erschließt warum das Spiel dann einen Hard-Mode bietet.

Sanftmut
I, MANIAC
Sanftmut

Hab ich damals leider verpasst. Inzwischen hab ich es mir für ein paar Kröten zugelegt und spiele es jetzt in VR auf der Quest 3. Beim überkopf und an den Wänden entlang laufen meldet sich zwar schon mal der Magen, aber ansonsten machts echt Spaß🙃

joia
I, MANIAC
joia

ich habe das spiel vor ein paar monaten für ein paar euro im store gekauft und der effekt im ersten moment war derselbe wie beim ersten durchspielen – ich mag es einfach – vor allem die perspektivwechsel. ist gut gealtert und das setting ist nach wie vor klasse – vor allem der heart-song trägt das spiel so sehr mit. barracuda!

Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Hab ich mir irgendwann mal günstig gekauft, aber nicht sonderlich lange gespielt. Trotzdem interessanter als die ganzen Boomer-Shooter, kann Microsoft ruhig mal remastern.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Leider keine Möglichkeit es zu spielen ich habe schon soviel dazu gelesen und gesehen
Ein langwieriges Projekt
Was Human Head dann zuende gebracht hat
Für sehr viele ein absoluter Hidden Gem
Finde es auch mega interessant

Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Das Spiel hat mir damals wirklich viel Spaß bereitet. Wäre auch mal wieder geil das zu zocken. Steht ja noch im Regal und zumindest habe ich noch meine 360 Slim.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Das tolle ist auch, das die 360 Disc auf der Series X läuft.