Prey – im Klassik-Test (360)

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Weil das auch die Gegner wissen, drehen die gewieften Biester Eurer Tapete den Saft ab. Ihr müsst höllisch aufpassen, von den Aliens nicht aus der Wand geschossen oder zum Absturz gebracht zu werden. Schließlich beschränkt sich das Spiel mit der Schwerkraft nicht auf ausgewiesene Wandgänge: In einigen Räumen sind Boden, Wand und Decke gleich stark polarisiert – Ihr könnt also fließend und ohne Leuchtpfad Euren Standpunkt ändern. Oder Ihr konzentriert durch Beschuss ­pulsierender Platt­formen die Schwerkraft künstlich auf eine Seite des Raumes. Mit Euch zieht es dann alle losen Gegenstände und Gegner auf die eben unter Strom gesetzte Fläche. Bei Hindernissen lohnt sich also ein Blick an die Decke oder eine der Seitenwände – vielleicht findet sich dort ja ein Schwerkraft-Umschalter. Wer spaßeshalber Räume zum Rotieren bringt, erntet ­jedoch Missmut von seinem Alter Ego: Tommy bekommt der hektische Standortwechsel weniger gut, was er durch Erbrechen zum Ausdruck bringt.

Nur weil Tommy seinen Großvater zu Beginn des Spiels verloren hat, muss er noch lange nicht auf den Rat des weisen Mannes verzichten. Kurz nach der Ankunft im Raumschiff zieht ­dieser ihn in die Geisterwelt seiner Ahnen. Hier konfrontiert Euch der Geist Eures Großvaters mit den von Euch abgelehnten Traditionen Eures Volkes. Zu allererst bekommt Ihr einen spirituellen Begleiter, den Falken Talon, zur Seite gestellt. Das geisterhafte Federvieh weicht Euch fortan nicht von der Seite und übersetzt auf Monitoren und Terminals die Aliensprache. Außerdem geht der Raub­vogel automatisch auf Gegner los. Die kann er aufgrund seiner Größe zwar nicht erledigen, aber genügend piesacken, um Euch während der Kämpfe ein bisschen Luft zu verschaffen. Als Zweites erhaltet Ihr die Fähigkeit, Geist und Körper zu trennen: Per Knopfdruck lasst Ihr die sterbliche Hülle hinter Euch und gleitet durch die farbveränderte Spielewelt als Geist. Energiebarrieren oder Laserfallen stellen nun keine Gefahr mehr für Euch dar. Dabei behaltet Ihr Euren vollen Aktionsradius bei, das heißt, Ihr könnt immer noch Schalter bedienen. Nur durch Wände oder Türen Schweben funktioniert nicht. Auch der Wandgang ist für die Geister­gestalt tabu. Aktiviert Ihr den ‘Spirit Walk‘, während Ihr von der Decke hängt, bleibt Euer Körper an Ort und Stelle – nur die spirituelle Form zieht es auf den Boden zurück. Die Ballermänner verbleiben ebenfalls beim ‘soliden’ Tommy.

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dmhvader
I, MANIAC
dmhvader

Hab’s damals auch begeistert durchgezockt auf der 360. Gibt heute nicht mehr viel Originelles in der Richtung, daher empfehle ich es auch der jüngeren Zocker-Gen, die es bestimmt noch nicht kennen sollte.

Captain
Mitglied
Captain

Das Spiel hat einen krassen Einstieg, in der ersten Spielstunde passiert richtig viel.
Die Tatsache des Nicht-Sterben-Können ist eine nette Gameplay Mechanik, wobei sich mir nicht erschließt warum das Spiel dann einen Hard-Mode bietet.

Sanftmut
I, MANIAC
Sanftmut

Hab ich damals leider verpasst. Inzwischen hab ich es mir für ein paar Kröten zugelegt und spiele es jetzt in VR auf der Quest 3. Beim überkopf und an den Wänden entlang laufen meldet sich zwar schon mal der Magen, aber ansonsten machts echt Spaß🙃

joia
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joia

ich habe das spiel vor ein paar monaten für ein paar euro im store gekauft und der effekt im ersten moment war derselbe wie beim ersten durchspielen – ich mag es einfach – vor allem die perspektivwechsel. ist gut gealtert und das setting ist nach wie vor klasse – vor allem der heart-song trägt das spiel so sehr mit. barracuda!

Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Hab ich mir irgendwann mal günstig gekauft, aber nicht sonderlich lange gespielt. Trotzdem interessanter als die ganzen Boomer-Shooter, kann Microsoft ruhig mal remastern.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Leider keine Möglichkeit es zu spielen ich habe schon soviel dazu gelesen und gesehen
Ein langwieriges Projekt
Was Human Head dann zuende gebracht hat
Für sehr viele ein absoluter Hidden Gem
Finde es auch mega interessant

Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Das Spiel hat mir damals wirklich viel Spaß bereitet. Wäre auch mal wieder geil das zu zocken. Steht ja noch im Regal und zumindest habe ich noch meine 360 Slim.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Das tolle ist auch, das die 360 Disc auf der Series X läuft.