Pro Evolution Soccer 2010 – im Klassik-Test (Wii)

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Konami passt den Veröffentlichungstermin der mittlerweile dritten Wii-Bolzerei an die HD-Fassungen an – statt im März beginnt die Saison schon vorgezogen im November. Dabei hält sich PES mit Änderungen zurück und setzt auf die gut funktionierende Kontrolle des Spielgeschehens. Denn einzigartig ist und bleibt die Steuerung, die punktgenaues Passen erlaubt und dadurch ein angenehm ’anderes’ Fußballspiel ermöglicht. Allein für das Dribbeln mit dem Ball werden Euch drei Varianten geboten: Mit gedrückter A-Taste seid Ihr wendig, der einzelne Druck und das Weisen mit dem Pointer auf eine freie Fläche erlauben die schnelle Ballmitnahme. Mit dem Cursor dagegen spielt Ihr auf engen Raum. Nutzt bei letzterer Variante die Remote zum freien Navigieren eines Fadenkreuzes auf dem Feld und spielt den Ball schlau in freie Räume. Solch tolle Pass-Stafetten wie hier bietet Euch kein anderer Titel, allerdings gab es das auch schon im Vorgänger. Da die Wii-Fassung auf das gleiche Lizenzpaket wie die Next-Gen-Konsolen zurückgreift, sind Spielerupdates zu vernachlässigen – die Bundesliga ist wie gewohnt nicht dabei. Die geringfügig optimierte Steuerung zeigt sich nur bei der neuen Freistoßsteuerung, wenn Ihr mit dem Pointer den Ball in den Winkel zirkelt – sogar mit Flatterball-Effekt. Achtet neuerdings auf einen zweiten Energiebalken, der bei andauernden Offensiv- oder Defensivaktionen mit dem gleichen Spieler abnimmt.

Die flotten PS2- und PSP-Fassungen verfügen in diesem Jahr erstmals über die Champions-League-­Lizenz. Spielerisch stagnieren die Versionen dagegen auf verhältnismäßig hohem Niveau und lohnen den Neukauf nicht, sofern Ihr Besitzer einer der Vor- oder Vorvorjahresversionen seid.

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