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Ist diese Einstiegshürde allerdings übersprungen, zeigt das Spiel langsam seine Möglichkeiten. Ihr nehmt Feinde in die Zange, haltet Raumschiffe im Hintergrund, damit die ihre Superangriffe aufladen, und achtet gleichzeitig darauf, den Ladevorgang des Gegners zu unterbrechen, damit der Euch nicht einen Megaschuss durch Eure halbe Flottille jagt. Nur mit einem flinken, aber schwach bewaffneten Scout-Schiff erkennt Ihr die Positionen von weiter entfernten Feinden und zunächst verdeckten Hexfeldern. Lediglich mit speziellen Truppen könnt Ihr Basen übernehmen und noch dazu hat jedes Schiff seinen eigenen Treibstofftank – wenn Ihr vergesst, eine Unterstützungseinheit zum Nachtanken ins Gefecht zu schicken, dann treibt Ihr schon bald hilflos im All. Siege und geborgene Container bringen Euch derweil Ressourcen und neue Baupläne, mit denen Ihr stärkere, spezialisiertere oder flexiblere Einheiten konstruiert, um Eure kleine Flotte auf jede Situation vorzubereiten. Bildschirm-Strategen haben in den mehr als 100 Missionen des Komplettpakets sehr viel zu tun.
Da ist es dann auch gut, dass Granzella an der Technik gefeilt hat. Nicht nur wurden alle Objekte und Menüs neu modelliert und gestaltet: Das PSP-Original litt vor allem unter den exorbitanten Ladezeiten, die jeder animierten Aktion vorangingen – die gibt es jetzt zum Glück nicht mehr. Nicht nur starten die Bewegungs- oder Kampfanimationen in Cosmos direkt nach der Bestätigung Eures Befehls, noch dazu könnt Ihr in den Optionen auswählen, ob Ihr die im Vollbild, im Fenster oder vielleicht ab einem gewissen Punkt auch gar nicht mehr sehen wollt. Ebenso lobenswert insbesondere für Handheld-Spieler: Ihr dürft Zoomfaktor und Schriftgröße an Eure individuellen Bedürfnisse anpassen – das schont Augen und Nerven. Und schließlich haben Entwickler Granzella und Publisher NIS America in eine deutsche Lokalisation investiert: Die (spärliche) Sprachausgabe bleibt zwar in Englisch, die Texte und Menüs werden aber auch in deutscher Sprache angeboten.








