Radical Rex – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Frecher Held und schnelles Scrolling, die präzise Steuerung und der gute Leumund der Rex-Erfinder Beam (Mechwarrior, Shadowrun) ließen beim Antesten auf ein Spitzen-Jump´n´Run hoffen. Allerdings verkrümeln sich die Anzeichen von Programmierer­phantasie schon nach wenigen Minuten: In den Levels ist nix los, die seltenen Gags sind allesamt geklaut (Saurierfriedhof- und Magen-Levels aus Chuck Rock, Atemholen via Kugelfisch aus ToeJam &Earl 2). Von den dreisten ”Zitaten” abgesehen, ist den Designern herzlich wenig eingefallen – habt Ihr ein paar langwierige Abschnitte bezwungen, entführt der Bösewicht die Freundin des Helden (gähn!), und Ihr müßt Ihr die gleichen Levels in leichter Abwandlung nochmal spielen. Die Animationen sind gelungen, die Hintergründe langweilig. Radical Rex ist nett, aber überflüssig.

Witziger Held wird in einem abgedroschenen Allerwelts-Jump´n´Run verheizt,
das dreist andere Spiele kopiert.

Singleplayer58
Multiplayer
Grafik
Sound
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Remo
17. Oktober 2017 19:48

Habe es für’s Mega Drive. Finde es eigentlich ganz witzig. Gibt definitiv deutlich schlechtere Jump’n runs.