Rainbow Six: Siege – im Test (PS4 / Xbox One)

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Ein Online-Match geht so: Ihr kämpft mehrere Runden (bis zu drei Siegpunkten) und wechselt zwischen der Angeifer- und Verteidiger-Rolle. Pro Runde gibt es eine Vorbereitungsphase, in der das eine Team sein Bomben- oder Geiselzimmer verbarrikadiert und das andere Team mit Drohnen die Position von Bomben oder Geisel herauszufinden versucht – gelingt Letzteres nicht, sind die Verteidiger im Vorteil. Weil Letztere schon gewinnen, wenn nichts geschieht, müssen die Angreifer dann oft erst lange suchen und auch noch die Hinterhalte überwinden. Habt Ihr jedoch einige Matches absolviert, wird das Finden dieser Orte leichter – schließlich gibt es dafür immer nur ein paar Optionen.

Jeder Operator selbst verfügt über wenige Waffenoptionen (z.B. Shotgun vs. MP), aufleveln oder verbessern könnt Ihr die Damen und Herren aber nicht. Das bremst die Langzeit-Motivation, sorgt aber für faire Verhältnisse.

Einige Kniffe machen die Gefechte noch taktischer: Ihr könnt an einigen Stellen durch die Decke brechen, hinter Schilden Platz nehmen, Stacheldraht auslegen und um die Ecke lugen. Teamkollegen dürfen wiederbelebt werden und sind durch Wände hindurch sichtbar – schließlich ist Friendly Fire immer eine Gefahr. Gerne auch das versehentliche Töten der Geisel mit einer Granate – dann ist die Runde verloren. Besonders wichtig ist auch das Abseilen: An fast allen Hauswänden könnt Ihr hoch- und runterklettern und sogar kopfüber kämpfen – das sorgt für packende Shootouts an Fenstern. Derweil schlagen Verteidiger kleine Gucklöcher in Holzbarrikaden und erledigen Angreifer schon beim Herlaufen.

“Ranked Matches” (mit Strafen für frühzeitiges Verlassen) werden erst nach einigen Stunden freigeschaltet. Natürlich dürft Ihr auch “Custom Matches” mit eigenen Regeln und freier Kartenwahl gestalten. Und im PvE-Modus “Terroristenjagd” könnt Ihr solo oder im Zweier- bis Fünferteam gegen ganze Feindtrupps antreten.

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From Beyond
3. Februar 2016 7:23

Grossartiges Spiel das Abseits vom Mainstream eine Lücke füllt. So viel Spannung und Taktik gab es schon sehr lange nicht mehr für Konsolen.

Danijel78
2. Februar 2016 19:11

Wegen der fehlenden SP-Kampagne hat sich das Spiel bei mir automatisch und von selbst auf Abstellgleis gefahren. Ich hätte zwar auch gerne ein paar Std im MP verbracht, ist mir auf Dauer aber eindeutig zu wenig.Schade!