Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise – im Klassik-Test (Wii)

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Screenshot von Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise
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Schon zum fünften Mal lässt Ubisoft seine chaotischen Hasen auf Wii-Spieler los. Nach dem misslungenen Go Home-Experiment vom letzten Jahr haben sich die Entwickler besonnen und kehren zur Ursprungsformel zurück: Diesmal konkurriert Ihr wieder in knapp zwei Dutzend Minispielen gegeneinander. Diese sind in sechs Kategorien aufgeteilt – nach grundlegendem ­Konzept oder der benutzten Steue­rung. So benötigt Ihr für ein paar Aufgaben mit einer Angelrute den MotionPlus-Aufsatz, bei einer anderen Rubrik flattert Ihr mit Remote und Nunchuk, um die Flügel Eures Rabbids zu bewegen – vor allem Letzteres ist aber ziemlich zickig und nervt deshalb schnell.

Ebenfalls im Sortiment zu finden sind Zielkreuz-Ballereien oder ­Hüpfereien in der Seitenperspektive. Die Entwickler haben sich sichtlich Mühe gegeben, ordentlich Abwechslung zu erzielen, allerdings fallen die Mehrheit der Spiele tendenziell langatmig oder kompliziert aus.

Der Charme der kreischenden Langohren ist dagegen ungebrochen und kommt in witzigen Parodien auf historische Ereignisse gut zur Geltung, auch wenn die Bildqualität der Videos mäßig ausfiel.

Zwischen den einzelnen Spielchen tummelt Ihr Euch in einem großen Museum, das mit Gimmicks vollgepackt wurde: Einfache Reaktionstests findet Ihr hier ebenso wie ein Quiz, Just Dance-artige Tanzeinlagen und Gesangsrunden. Wer nicht genug Hasenfreunde vor der eigenen Glotze versammeln kann, freut sich über die Möglichkeit, erstmals online anzutreten.

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