Red Colony Trilogy – im Import-Test (Switch)

0
1
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

2021/22 erschien dieses krude Survival-Horror-Trio auf der Switch, ist inzwischen jedoch nicht mehr im eShop verfügbar. Dank ­eastasiasoft entstand allerdings eine verpackte Sammlung, die bei Play-Asia noch erhältlich ist – ob das eine gute Idee ist, bleibt jedoch offen. Im Großen und Ganzen lassen sich die Red Colony-Spiele als zweidimensionale Sci-Fi-­Adaptionen der klassischen Resident Evil-Thematik beschreiben. Während der erste Teil vor allem auf Zombies setzt, kommen in den Nachfolgern zusätzlich Dinosaurier und schließlich sogar Roboter hinzu. Ihr erkundet mal mehr, mal weniger verzweigte Szenarien aus der Seitenansicht, löst kleine Rätsel, sammelt knappe Ressourcen und müsst entscheiden, wann es sinnvoll ist zu kämpfen und wann man besser ausweicht.

Die Inszenierung lässt sich mit viel gutem Willen gerade noch als amateurhaft bezeichnen. In jeder Episode steuert Ihr eine andere Heldin: Forscherin Maria im ers­ten Teil, die Sex-Arbeiterin Nicole im Nachfolger und die Androidin Mina im Finale. Sie spielen sich jedoch alle gleich und wirken wie grotesk überzeichnete Gliederpuppen mit wogender Oberweite, die eher an zwei angeklebte Medizinbälle erinnert. Euren Gesundheitszustand erkennt Ihr daran, wie zerfetzt die ohnehin schon ­lächerlich knappe Kleidung der Heldinnen ist. Die Hintergrund­grafiken wirken lieblos hingeklatscht und die englischen Dia­loge lesen sich, als wären sie von einem notgeilen Teenager geschrieben, der gerade erst ­erfahren hat, dass er auch fluchen darf. Im Verlauf der drei Episoden hält die Geschichte dann doch einige unerwartete Wendungen bereit. Allerdings ist es mit nur einem Spielstand und zahlreichen Bugs recht anstrengend, tatsächlich Fortschritte zu machen – da ist man fast dankbar, dass die ­Gesamtspielzeit ziemlich kurz ausfällt.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen