Meinung
Ulrich Steppberger meint: Anders als Steffen sehe ich keine großen Tempo-Probleme – verglichen mit Teil 2 geht es hier ja fast schon rasant zu. Ohne Frage wirkt einiges im Spiel heute etwas altbacken und gerade auf der PS4 hätte ich mir deutlich mehr technische Überarbeitung gewünscht, aber auch so ist John Marstons Geschichte immer noch erlebenswert. Dass die Multiplayer-Elemente entsorgt wurden, lässt sich ebenso verkraften wie die Tatsache, dass Undead Nightmare die Qualität des Hauptspiels nicht erreicht. Ein Must-have ist dieses Minimal-Remaster sicher nicht, aber gerade wer das erste Red Dead noch nie gezockt hat, wird damit gelungen versorgt.
Steffen Heller meint: Ich war erstaunt, dass sich der Titel von 2010 spielerisch gar nicht mal so anders anfühlt als der Nachfolger. Trotzdem habe ich den Trip damals abgebrochen, mir persönlich waren die Schießereien – wie auch in Teil 2 – viel zu simpel. Zusätzlich kommt das Abenteuer wie ein lahmer Gaul viel zu langsam in Gang, was aber auch an meiner fehlenden Liebe für Western liegen könnte. Ich war bei der Switch-Fassung auf alles gefasst, aber dem sauberen Port kann ich keine groben Fehler vorwerfen. Wer also mobil durch die alten Zeiten reiten will, der ist hier gut aufgehoben. Für die Atmosphäre und die Story lohnt sich der Trip immer noch.
Damals bekam der Titel 93%
War ne nette Überraschung für mich, als auch eine Switch-Version angekündigt wurde und zumindest für mich hat das Spiel auch nichts von seinen Zauber verloren.
Das auch das komplette Spiel, inklusive DLC, auf der Cartridge ist, finde ich richtig nice.