Red Dead Redemption – im Test (PS4 / Switch)

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Während die Videospielwelt weiter gespannt darauf wartet, wann es zu Grand Theft Auto VI tatsächlich mal die ers­ten offiziellen Impressionen gibt (der Datenklau vom letzten Jahr war ja etwas anderes), vertreibt sich Rockstar Games die Zeit damit, auch die zweite große Firmenmarke gegenwartstauglich zu machen. So kommt es also, dass diesen Sommer gerade mal zehn Tage vor Veröffentlichung angekündigt wurde, dass das Western-Epos Red Dead Redemption nun auch wie sein Nachfolger (der ja eigentlich ein Prequel ist) auf der PS4 und zusätzlich der Switch erhältlich ist. Xbox-Besitzer bleiben außen vor – offenkundig, weil die Xbox-360-Fassung des Originals dank Abwärtskompatibilität auch auf aktuellen Geräten funktioniert.

Aus den peinlichen Ereignissen rund um Grand Theft Auto: The Trilogy – The Definitive Edition hat man bei Rockstar sichtlich Lehren gezogen und sich mit dem Entwicklerstudio Double Eleven diesmal handwerklich kompetente externe Partner für die Portierung gesucht. Und vor allem wird erst gar nicht versucht, irgendwelche Aspekte der Vor­lage zu verschlimmbessern: Red Dead Redemption ist im Prinzip genau das geblieben, was es schon 2010 war und hat lediglich bei der Technik ein wenig Politur bekommen, was sich in gesteigerter Auflösung und einer stabilen Bildrate niederschlägt – dass Letztere bei nur 30 statt 60 Bildern pro Sekunde liegt, ist eine milde Enttäuschung, aber verkraftbar. (Update: Dank eines Patches sind 60 fps inzwischen auf einer PS5 angesagtt)

Inhaltlich ist das seinerzeit als DLC verkaufte Undead Night­mare – eine alternative Nebenstory, die auf Zombie-Grusel und mehr Balleraction setzt – nun gleich mit dabei, dafür wurden sämtliche Online-Aktivitäten gestrichen. Ob 50 Euro dafür ein (zu) stolzer Preis sind, darüber lässt sich diskutieren, aber spielerisch hat sich zumindest das rund 20 Stunden lange Hauptabenteuer doch erfreulich gut gehalten. Natürlich ist es eingeschränkter als Teil 2 und nicht nur in der Handhabung teils recht altbacken, aber als interaktiver Western immer noch einen Blick wert.

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Planeton
I, MANIAC
Planeton

Damals bekam der Titel 93%

Tabby
I, MANIAC
Tabby

War ne nette Überraschung für mich, als auch eine Switch-Version angekündigt wurde und zumindest für mich hat das Spiel auch nichts von seinen Zauber verloren.
Das auch das komplette Spiel, inklusive DLC, auf der Cartridge ist, finde ich richtig nice.