
Meinung
Steffen Heller meint: Ich bin hin- und hergerissen. Nach dem viel zu kampflastigen Beginn in Venedig legt Resonance auf Minos spielerisch deutlich zu. Wenn Ihr Indiana Jones, Uncharted und Tomb Raider liebt, weil Ihr gern verborgene Kulturen erkundet und die dazugehörigen Rätsel löst, seid Ihr hier genau richtig. Emotional war ich zwar in den beiden Vorgängern durch das lieb gewonnene Geschwisterduo deutlich stärker involviert, dennoch gefällt mir Resonance spielerisch trotz der mageren Kämpfe besser. Einige Kapitel hätten gerne etwas straffer sein können, aber gelangweilt habe ich mich trotzdem keine Sekunde. Wäre das Kampfsystem ausgefeilter und hätten die Entwickler etwa zwischendurch Schleichmöglichkeiten eingebaut, statt mich ständig zu Kämpfen zu zwingen, wäre hier noch mehr drin gewesen. Besonders schade ist, dass das Finale zeigt, wie gut die Story hätte sein können, wenn wichtige Figuren und Bezugspersonen von Sophia zuvor mehr Raum zur Entfaltung erhalten hätten.








