Riot – im Klassik-Test (PS)

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Die Zukunft ist grausam: Hö­­he­re Steuern, weniger Rente und härtere Sportarten wie der Riot-Wettkampf, in dem sich 16 Teams aus aller Welt in ­einem der brutalsten Ballspiele messen. Jede Mannschaft besteht aus vier Feld­spielern und versucht, einen leuchtenden Plasmaball auf das sich drehende Tor in der Mitte des Spielfeldes zu werfen. Kreise auf dem Feld markieren die dabei abgestaubten Punkte, vom Spiel­feldrand gewinnt Ihr drei Zähler hinzu. Dabei zwingt Euch eine Sonderregel, den Ball im gegnerischen Feld ”aufzuladen”, bevor Ihr ihn abwerfen dürft. Nach erfolgreichem Ladevorgang schimmert die Kugel in Eurer Farbe, und Ihr könnt punkten. Sollte Euch der Gegner den Ball abnehmen, muß er seinerseits erst zu der Ladestation in Eurer Hälfte – wer nämlich in der gegnerischen Farbe einwirft, erzielt ein Eigen­tor.

Außer diesen Grund­regeln gilt nur noch ein Gesetz: Alles ist erlaubt! Mit der Kreis-Taste mal­trätiert Ihr Konkurren­ten in Reichweite mit Faust­schlä­gen und Bodychecks, ohne mit schlechtem Gewissen den Pfiff des Schiedsrichters zu erwarten. Um das Spiel zu beherrschen, genügt es daher nicht, schnelle Solo-Läufe auf’s Arena-Parkett zu legen, da Ihr schon bald durch einen Schwinger den Ball verliert. Der Schlüs­sel zum Erfolg ist das Paß­spiel: Dadurch kontert Ihr die Ver­tei­digung des Gegners aus und umspielt elegant die Bud-Spencer-ähnlichen Rauh­beine. Zuschauer beglücken die Spieler auch mit eingeworfenen Bonus-Paketen. Schnappt Euer Profi eines, erlebt er eine fünfzehnsekündige Kraft­phase: Besseres Paß­spiel oder ein Tyson-Powerpunch sind die Folge. Ihr dürft sowohl im Freund­­schafts-, Turnier- als auch Liga-Modus antreten und Euer Team per Namens- und Portraitwahl individuell anpassen. Die Gesamtenergie der Spieler teilt Ihr in vier Klassen (Kraft, Ausdauer, Geschwin­dig­keit und Paß­genauigkeit) ein, für Erfolge kassiert Ihr Protein-Nach­schub.

Im Options­menü einer laufenden Partie werden geschwächte Spieler ausgewechselt und eine Per­spek­tive angewählt: Die Kamera bleibt auf Ballhöhe in Rich­tung der Sei­ten- oder Torlinie; wahlweise dreht sich eine stationäre, TV-ähnliche Ansicht in Rich­tung des Geschehens. Wem diese 3D-Blick­winkel zu un­übersichtlich sind, darf auch aus der Vogelper­spek­tive steuern. Euer Team, Optionen und den Li­ga­stand speichert Ihr auf Karte.

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