RippleIsland: Kyle and Cal’s Restaurant – im Test (Switch 2)

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Das 1988 für ­Famicom Disk System erschienene ­Adventure ­Ripple Island schaffte erst 2024 im Rahmen der Sunsoft is Back!-Spielesammlung den ­lokalisierten Sprung nach Westen. Allzu viel Nostalgie ist für den Abenteuer-­Oldie hierzulande also nicht vorhanden, da dürfte auch der nun vollzogene ­Genrewechsel nicht allzu sehr verwirren. ”RippleIsland: Kyle and Cal’s ­Restaurant behält Figuren und ein paar Elemente des ursprünglichen Adventures bei, orientiert sich sonst aber vor allem am Multiplayer-Hit Overcooked!. Ihr folgt entweder alleine einer ­simplen, aber witzigen Story um einen hungrigen König, der einen Kochwettbewerb ausrichtet, oder Ihr kocht kooperativ – offline zu zweit, online mit 15 Mitspielern.

Das Spielkonzept entspricht dabei weitgehend eben jenem ­Overcooked!: Hebt Zutaten auf, tragt oder werft sie durch die Gegend, verarbeitet sie und bereitet daraus Schritt für Schritt diverse Gerichte zu – im Idealfall ohne ­etwas anbrennen zu lassen. Dabei wird die Kocherei aber noch ein wenig erweitert und ein leichter Farming-Aspekt integriert. In Rekordzeit bearbeitet Ihr bei einer Kochherausforderung den Boden und pflanzt Obst und Gemüse an, auch geangelt wird gelegentlich. Hier weiß der Koch dann definitiv, woher die Zutaten kommen.

Dabei spielt Ihr zunächst als Kyle, aber mit der Zeit werden diverse andere Figuren mit individuellen Fähigkeiten freigeschaltet. Solisten können dann zwischen verschiedenen Charakteren wechseln, um ihr Vorgehen zu optimieren. Ungewöhnlich: Wollt Ihr einfach nur der simplen Story folgen, könnt Ihr die Koch­herausforderungen auch überspringen!

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