Rock Band – im Klassik-Test (360)

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Doch! Da wären zunächst die zusätzlichen kabelgebundenen Instrumente (Mikrofon und Schlagzeug), die bei der Xbox-360-Version über ein USB-Hub Anschluss an die Konsole finden. Die Rock Band-Gitarre unterscheidet sich zudem in einigen Details von dem Gui­tar Hero-Pendant: Die fünf Druckknöpfe am Hals sind breiter und eingelassen – das heißt, sie schließen mit der Oberfläche ab. Dies macht die Orientierung beim Umgreifen auf dem Griffbrett nicht leichter. Apropos Umgreifen: In Korpusnähe findet Ihr auf dem Hals ein weiteres Quintett an Knöpfen. Sie haben die gleichen Funktionen, gerieten deutlich ­schmaler als die anderen Buttons und dienen in erster Linie zum Posen bei den Solo-Passagen. Darüber hinaus fühlt sich die Anschlagwippe für Guitar Hero-Profis ungewohnt an: Sie besitzt eine andere Oberflächenform und bietet beim Betätigen weniger Rückmeldung – es fehlt das typische metallische Klacken. Schließlich lassen sich über einen Kippschalter verschiedene Gitarren-Effekte wie Wah-Wah oder Flanger aktivieren. Die Auswirkungen sind jedoch gering und nur während der Soli wirklich zu hören.

Im Spielverlauf hat sich ebenfalls was getan: Trefft Ihr markierte Noten, füllt sich Eure Overdrive-Leiste. Zockt Ihr als Band, kann dieser Balken Leben retten. Dann, wenn ein Mitglied zu viele Noten versemmelt und ausscheidet. Aktiviert ein anderer jetzt den Overdrive, ist der Ausgeschiedene wieder im Rennen. Das fördert den Teamgedanken, schließlich können auch Sänger und Schlagzeuger zum Beispiel den Gitarristen zurückholen. In einigen Songs tauchen Freestyle-Passagen auf, in denen Ihr Eurer Geltungssucht freien Lauf lassen könnt: Zockt coole Drum-Fills, fiedelt auf der Klampfe flinke Soli und schreit Euch am Mikro die Seele aus dem Leib – dann hagelt es Bonuspunkte und Spaß macht’s obendrein!

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