Rock Revolution – im Klassik-Test (DS)

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Einstmals war Konami der Vorreiter in Sachen Musikspiele, wie die Bemani-Riege rund um Beatmania und Dance Dance Revolution bewies. Den Trend zum Bandspiel verpennten die Japaner aber. Mit Rock Revolution soll jetzt wenigstens ein Stück vom Kuchen gerettet werden, doch das geht gnadenlos schief.

Schon die Ausstattung ist mager: Mit nur 40 (bzw. 20) meist rockigen Cover-Versionen lockt man keinen Musikus mehr. Außerdem braucht Ihr die Plastikklampfen und Drums der Konkurrenz. Das in den USA erhältliche, alles andere als einsteigerfreundliche Schlagzeug erscheint bei uns erst gar nicht. Kurioserweise wurde bei den Konsolenfassungen auf eine Gesangsspur verzichtet (der DS hat sie). Gitarre, Bass und Drums spielt Ihr nach dem üblichen Prinzip. Allerdings werden die Notensymbole vertikal nach unten gescrollt, was bei schnellen Songs die Übersicht drastisch einschränkt. Im Karriere-Modus werden einfach Lieder abgespult, gelegentliche biestige Sonderbedingungen sorgen für Ärger.

Auf dem DS agiert Ihr mit dem Stylus oder trällert ins Mikro, während auf dem oberen Bildschirm eine scheußlich animierte Cartoon-band herumzappelt. Die Instrumente schwanken in Sachen Anspruch stark: Die Touchscreen-Drums und der Bass erfordern schnelle Reaktionen und viel Überblick, während die Gitarre auf langweiliges Hoch- und Runterwischen reduziert wurde.

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