Root Film – im Test (Switch)

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Im 2016 erschienenen Root Letter führte ein Brief aus der Vergangenheit auf Spurensuche in die japanische Präfektur Shimane. Root Film hat außer dem Schauplatz allerdings kaum Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger. Diesmal ist es ein mys­teriöser Film, der Regisseur Max Yagumo dazu bewegt, durch ­Shimane zu reisen, parallel dazu erlebt Ihr einen zweiten Handlungsstrang mit der aufstrebenden Schauspielerin Riho.

An den unterschiedlichen Lokalitäten ist genretypisch nur begrenzt Interaktion vonnöten, um die Geschichte voranzutreiben. Lediglich in den (verbalen) Konfrontationen am Ende eines Kapitels müsst Ihr die zuvor per Tastendruck gesammelten Hinweise richtig einsetzen, damit Eure Gesprächspartner die Wahrheit offenbaren über das rätselhafte Zelluloid und andere Kriminalfälle, auf die Ihr im Laufe der Zeit stoßt. Im Vergleich mit dem Vorgänger steht das Abenteuer jedoch zurück: Die Handlung baut sich zwar zu Beginn schnell auf, hängt danach aber erst einmal eine Weile durch, bevor sie wieder in Fahrt kommt – dann aber richtig und manchmal auch eine Spur zu flott. Zudem ist nicht immer klar, welchen Ort Ihr als Nächstes besichtigen solltet oder ob (und welche) Person Ihr mehrmals ansprechen müsst. Die Besichtigung der (realen Orten nachempfundenen) Schauplätze ist eine Wohltat für reiselustige Seelen, die gezeichneten Hintergründe sind allerdings vor allem im Vergleich zur Last Answer-Neuauflage ein touristischer Rückschritt – denn dort kamen optional auch echte Fotos als Hintergrundmotive zum Einsatz. Die englische Übersetzung ist derweil gelungen, jedoch fallen einige Tippfehler auf.

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