RuneScape: Dragonwilds – im Test (PS5)

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Bevor World of ­Warcraft das Genre der MMOs dominierte, ­leistete RuneScape zur Jahrtausendwende Pionierarbeit. Das Fantasy-­Universum behauptet sich bis heute, obwohl es stets im Schatten der Konkurrenz stand.

RuneScape: Dragonwilds verzichtet beim ­Konsolendebüt auf das klassische MMO-­Gerüst. Stattdessen startet Ihr im Survival-­Stil mit leeren Taschen und der Sehnsucht nach einem neuen Abenteuer. Ihr landet in einer gewöhnlichen Fantasywelt mit Orks, Zauberern und einer geheimnisvollen Macht. Zunächst baut Ihr einfache Werkzeuge und Waffen sowie eine spärliche Basis mit Schlafsack. Diese dient nicht nur als Zuhause, sondern auch als Ziel für das Schnellreisesystem.

Um an Ressourcen zu gelangen, müsst Ihr Euch allein oder mit bis zu fünf Mitspielern Goblins oder monströsen Ratten in den Weg stellen. Über Euren Köpfen lauern mächtige Drachen. Bis Ihr diesen gewachsen seid, habt Ihr eine lange Reise vor Euch. Erfahrungspunkte sowie neue Talente und Zauber sammelt Ihr bei allen Aktivitäten. Wenn Ihr zu Beginn mit der Axt Holz abbaut, werdet Ihr darin immer besser. Schließlich schaltet Ihr einen Zauber frei, der mehrere Bäume auf einmal fällt und somit das Sammeln ­vereinfacht und spaßiger macht. Nahezu jede Aktion zahlt sich aus.

Die Gefahren neuer Gebiete in der umfangreichen Spielwelt ­sorgen allerdings auch für Frust. Mit besserer Ausrüstung und stärkeren Fähigkeiten seid Ihr der Herausforderung wieder gewachsen. Falls Euch nicht nach einem kompromisslosen Überlebenskampf ist, lässt sich der Schwierigkeitsgrad nach Belieben einstellen.

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