Sacred 2 Remaster – im Test (PS5)

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Der Diablo-Konkurrent aus Deutschland erschien ursprünglich 2008 und überzeugte durch eine riesige, frei erkundbare Open World, einen Multiplayer-Modus und ein Upgrade-System für Spezialangriffe. Leider litt das Spiel unter reichlich technischen Problemen, die in der Konsolenumsetzung noch viel gravierender ausfielen und dort auch nie gefixt wurden.

Die Neuauflage, die von ehemaligen Original-Entwicklern übernommen wurde, stürzte im Test zwar nur noch vereinzelt ab, kann aber abseits der Genre-Tugenden (Looten und Leveln) nicht mehr überzeugen. Die Quests wirken belanglos und die wild umherlaufenden NPCs austauschbar. Das Kampfsystem und die ­Kamera sind ungenau. Die Steuerung durch Menüs ist nicht intuitiv und zeitaufwendig. Ebenso fehlen Quality-of-Life-Funktionen wie das Verkaufen von Trash-Loot mit einem einzelnen Klick.

Das neue Interface hat Pros und Kontras. Ihr wechselt jetzt zwar schnell zwischen den Waffensets, jedoch müsst Ihr für den Einsatz von Spezialfähigkeiten ständig über die Schultertaste zwischen vier Slots wählen, statt wie in modernen Titeln einfach nur einen anderen Knopf zu drücken. Ein weiteres Problem sind fehlende Erklärungen. Bei vielen Werten wisst Ihr nicht, was diese genau bewirken und Spielsysteme wie die Schmiede oder der Runenhändler werden Euch nur halbherzig nähergebracht. Auch visuell wirkt hier vieles eher lieblos aufgemotzt. Effekte wie die Sith-artigen Blitzangriffe verpuffen wie der Stromstoß einer Batterie.

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