Samba de Amigo – im Klassik-Test (Wii)

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Mit 140 Euro war Samba de Amigo 2000 das teuerste Spiel der Dreamcast-Ära, brachte dafür aber viel gute Laune und Party­spaß in die gute Stube. Außerdem kann man es als Quasi-Prototypen des Wii bezeichnen – mit den dazugehörigen Maracas wurde kräftig Handarbeit geleistet. Da verwundert es, dass Sega fast zwei Jahre gebraucht hat, um eine zünftige Neuauflage in die Regale zu bringen.

Das einfache Konzept blieb unverändert: Passend zur Musik fliegen bunte Kugeln aus der Bildmitte auf sechs Markierungen zu und müssen zeitgenau ’weggerasselt’ werden. Was im Original durch die Höhenabfrage der Maracas geschah, wird nun auf Remote- und Nunchuk-Bewegungen umgedeutet. Ihr neigt die Wii-Controller nach oben, vorne und unten, um die richtige Stellung zu treffen. In der Praxis entstehen so Bewegungsabläufe, die dem alten Vorbild angemessen nahekommen. Einige Kompromisse lassen sich jedoch nicht übersehen: Die Abfrage der Controller nimmt es zu Euren Gunsten mit der Genauigkeit nicht immer so genau und fühlt sich so gelegentlich schwammig an. Negativ wirkt sich das zum Glück kaum aus, nur beim gelegentlichen Posen fallen einige Kombinationen schwer.

Findet Ihr Euch damit ab, rasselt es sich unbeschwert und launig: Die stimmige Songauswahl hat kaum Durchhänger (und wird durch ein Download-Angebot erweitert), kunter­bunte Szenarien und skurrile Charaktere sorgen für Sommerlaune. Eine Reihe Minispiele liefert zudem solide, wenn auch unspektakuläre Abwechslung vom Standard-Modus. Den Charme des Originals kann das Wii-Samba De Amigo nicht ganz erreichen, mehr Spaß als die x-te Tanzmattenrunde liefert es aber allemal.

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