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Im Inneren von Gebäuden schaltet Ihr zusätzlich in die Ego-Perspektive, um auch wirklich kein Geheimnis zu übersehen. Eine detaillierte Übersichtskarte zeigt an, welche Gebäude Ihr in welcher Epoche betreten könnt, ein Blick ins selbstmitschreibende Tagebuch erinnert an wichtige Ereignisse und Hinweise. Auf umfangreiche Interaktionsmöglichkeiten legten die japanischen Entwickler allerdings wenig Wert. Gegenstände findet und benötigt Ihr nur selten, meist genügen Gespräche mit den Einwohnern zur Lösung eines Rätsel. Doch genau hier liegt der Hauptreiz von Shadow of Memories, denn die eigentliche Mörderjagd gerät zunehmend in den Hintergrund Eures Interesses. Nach und nach kommt Ihr einer die Jahrhunderte überdauernden Tragödie auf die Spur. Welche Geheimnisse umgeben die Familien von Lebensbaum sowie Euren ominösen Schutzpatron und was hat Eike überhaupt damit zu schaffen?
Auf Action- oder Geschicklichkeitseinlagen hat Konami zugunsten der Film-ähnlichen Inszenierung gänzlich verzichtet. Dafür stehen Euch mehrere verschiedene Lösungswege zur Wahl – je nachdem, wie Ihr Euch in wichtigen Situationen verhaltet und welchen Bürgern Ihr unter die Arme greift.
Ähnlich viel Sorgfalt wie in die mitreißende Geschichte hat Konami auch in die technische Präsentation gesteckt. Jede Epoche erstrahlt in ihrem ganz eigenen Licht, satte Brauntöne beherrschen das Mittelalter, schwarzweiße Hollywood-Atmosphäre gibt’s um 1900. Mal taucht die strahlende Frühlingssonne die verwinkelten Gässchen in gleißendes Licht, zu einer anderen Zeit könnt Ihr im nächtlichen Schneetreiben kaum die Hand vor Augen erkennen. Auch bei den abwechslungsreich texturierten Polygonfiguren gaben sich die Entwickler redlich Mühe: Im Mittelalter begegnet Ihr bäuerlich gekleideten Dörflern, 1980 sind die Nachwehen der wilden Siebziger durch überdimensionale Brillen und Hosenschlag noch deutlich zu spüren.
Aus den Boxen ertönt ein gelungener Klassiksoundtrack, der die permanente Atmosphäre des Übernatürlichen mal dezent, mal forsch spürbar macht. Auf Renderfilme müsst Ihr zwar verzichten, dafür entschädigen die gelungenen Zwischensequenzen in Spielgrafik mit Lippen-synchroner, englischer Sprachausgabe, deutsche Untertitel gibt’s zudem für Fremdsprachenunkundige. Speichern dürft Ihr nur am Ende eines Kapitels.





![Kingdom Hearts Collection [I~III] – für PS5, XSX & Switch 2 angekündigt](https://www.maniac.de/wp-content/uploads/2026/06/kingdom-hearts-collection-BIG-150x150.jpg)



Ich habe das Spiel in guter Erinnerung.
@Lincoln_Hawk Es wurde an Heidelberg inspiriert.
War ich damals mega begeistert von. Hab’s jedoch auf dem PC gespielt aus Ermangelung an PS2/Xbox.
Max Snake der war gut????
Auch einer meiner ersten ps2 games und eines meiner liebsten. das einzige ps2 spiel das ich noch habe. hatte zu beginn recht mühe mit dem spiel. bin da einfach nicht nachgekommen. erst ein halbes jahr später habe ich es nochmals versucht und dann hat es per zufall klick gemacht. ich fand die story der hammer.
optisch war es ja määhhhh… aber die story war es mehr als nur wert. ein remaster auf der switch her damit or gar ein remake?
weiss aber nicht ob das gameplay für heutige verhältnisse noch zieht.
für mich ein all time favorite 🙂
war der xbox port optisch nicht sogar um welten schlechter?
Habt ich mit meine Schwester in Ferienwohnung gespielt. Hier lent man die Stadt Heidelberg.
Das Spiel wurde von Junko Kawano geschrieben. Die war vorher bei Suikoden involviert, hat später ein DS-Adventure namens Time Hollow gemacht und ist jetzt groß beim Eiyuden-Kickstarter dabei.
Hab es lange Jahre bereut das ich mir das Spiel damals (aus Zeitmangel) hab entgehen lassen. Sowas wie Stapel der Schande war früher noch ein Fremdwort für mich.
Vor einigen Jahren hab ich es dann für die XBox gebraucht gekauft und seitdem liegt es auf dem Stapel der Schande.^^
@bad_conker
DC und PS2 werden beide der sechsten Konsolengeneration zugeordnet. Der Techniksprung fällt entsprechend aus.
Soweit ich mich erinnere war es das erste PS2 Spiel welches eine DVD nutzte. Hat mir damals gut gefallen und würde gerne ein Remaster / Remake davon haben.
Das war eines meiner ersten PS2 Spiele seinerzeit. Story war echt gut, die eigentliche Enttäuschung war die PS2 an sich.Nach den jeweiligen Techniksprüngen von SNES, PS1, N64 und Dreamcast, die ich alle besessen hatte, fand ich diese Konsole technisch nicht besser als meine geliebte DC.