Shaman King: Power of Spirit – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Robert Bannert meint: Selbst wer die Anime-Serie nicht mag, der muss ihr zumindest viel Dynamik attestieren. Leider versagt Konamis Umsetzung in diesem Punkt: Die drögen Endlos-Dialoge bremsen das Spielgeschehen eher aus, als für Stimmung zu sorgen, der platte Strategie-Modus mit seinen detailarmen Charakteren lenkt bes­tenfalls von der unkoordinierten Haudrauf-Action ab. Die Terrains sind viel zu klein, um Raum für ausgebuffte Taktik zu bieten, obendrein haben sie auf das unausweichliche Geprügel sowieso kaum Einfluss. Letzteres entpuppt sich als sperriges und langweilig präsentiertes Chaos-Gekloppe, bei dem Ihr entweder mit billiger Strategie auftrumpft oder erbarmungslos vermöbelt werdet. Nur Vorlagen-Fans bringen das nötige Herzblut und die Geduld auf.

Langweilige Mixtur aus Simpel-Strategie, Konfusions-Klopperei und RPG-lastiger Heldenkarriere.

Singleplayer55
Multiplayer
Grafik
Sound
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