Sonic Colours – im Klassik-Test (Wii)

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Es ist da: ein 3D-Sonic, bei dem Ihr nur mit Sonic spielt. Der Igel saust in einem Höllentempo durch hübsche, kreative und opulent ausgestattete Hüpf- und Rennparcours. Vor allem bei den selbst ablaufenden Korkenzieher-, Überkopf- und Achterbahn-Passagen tobten sich die Designer aus – das ist spielerisch supersimpel (nach vorne drücken reicht), sieht aber für Wii-Verhältnisse spektakulär aus.

Aber warum sprechen wir eigentlich von einem 3D-Sonic? Klar, weil die Grafik dreidimensional ist – in spielerischer Hinsicht laufen aber viele Abschnitte in puristischem 2D ab. Das fühlt sich gut und meist schnell an, für Millimeter-Hüpfpassagen ist die Steuerung aber einen Tick zu schwammig. Zwar kommt Ihr auch in ”Sonic Colours” nicht um unverschuldete Tode und Nerv-Stellen herum, doch sind die unterschiedlich langen Stages so motivierend, wild und abwechslungsreich, dass ich glatt das Prädikat ”Das beste Heimkonsolen-Sonic seit Adventure 2” zücke. Gelungen sind auch Sonics bunte Verwandlungen, die nur einige Sekunden anhalten – wie die pro Stage fünf sammel­baren Embleme erhöhen sie den Wiederspielwert erheblich.

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