Splinter Cell – im Klassik-Test (GBA)

0
1843
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Thorsten Küchler meint: Sam Fisher ist ein echtes Multitalent: Stand ich einer GBA-Fassung von Ubi Softs 128Bit-Kracher anfangs skeptisch gegenüber, muss ich mein vorschnelles Urteil nun (zum Glück) revidieren. Trotz Wegrationalisierung der spektakulären Lichtspielereien bzw. einer Dimension, garantiert auch die LCD-Terrorhatz astreine Agenten-Stimmung. Allen voran das ausgeklügelte Verhältnis von kniffligen Sprungabschnitten und durchdachten Schleichereien lässt “Splinter Cell” aus dem GBA-Einerlei herausstechen. Schön auch, dass Serien-Markenzeichen wie die Sichtfilter oder der Diet­rich sinnvoll integriert wurden – wenn auch in stark beschnittener Form. Ganz ohne Schattenseiten kommt die innovative Handheld-Spionage ­allerdings nicht davon: So nerven die letzten Levels mit viel zu spärlichen Rücksetzpunkten und gelegentlich schrillen die Alarmglocken aus unersichtlichem Grund los – da ist Frust vorprogrammiert. Zur Wiedergutmachung labt Ihr Euch an wunderschöner Bitmap-Optik samt ansehnlicher Animationen sowie sehr gelungenen Feuereffekten. Deshalb unser Fazit: Wer auf tiefgründige GBA-Action steht, darf ohne Bedenken zugreifen!

Fast genial: gehaltvolle, aber ­etwas hakelige Schleich-Action ­in schmuckem Bitmap-Gewand.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen