SpongeBob und seine Freunde: Durch Dick und Dünn! – im Klassik-Test (PS2 / GC)

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Sich von einem anderen Titel ­inspirieren zu lassen, ist an und für sich nichts Verwerfliches – auch der ­Fisher Sam hat das Schleichen ja nicht erfunden. Beim Spielen von SpongeBob und seine Freunde: Durch dick und dünn! wird man allerdings den Eindruck nicht los, die Entwickler ­hätten den Versuch unternommen, den drolligen Weltraumklamauk Lego Star Wars 1:1 zu kopieren.

Ihr steuert den Schwammkopf und seine Kumpels Jimmy, Danny und Timmy durch knallbunte Welten, kloppt Zeichentrickmonstern die Rübe krumm und greift zum Lösen von kleinen Rätseleien auf die individuellen ­Spezialfähigkeiten zurück: Schrumpfkanone, Geistermetamorphose oder Eisstrahl eröffnen neue Möglichkeiten. Hinter der netten Cartoonfassade steckt aber nichts weiter als uninspiriertes Leveldesign, schwammige Steuerung und stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit – die Originalstimmen der Serie müssen ebenfalls draußen bleiben. Junge Zocker, die dennoch nicht auf ihren gelben Helden verzichten wollen, greifen lieber zu den SpongeBob-Hüpfereien.

Dreiste “Lego Star Wars”-Kopie, die Euch dank unkreativem Level­design in Rekordzeit langweilt.

Singleplayer41
Multiplayer
Grafik
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