Spyro the Dragon – im Klassik-Test (PS)

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Jedes der sechs Länder besteht aus einer weiträumigen Oberwelt, von der Ihr in fünf Unterabschnitte kommt: Diese teilen sich in drei normale Spielstufen, in ­denen Ihr Drachen befreit und Schätze sammelt, sowie jeweils einen Obermotz- und einen Flug­level. Bei den Bossen sucht Ihr ihre Schlupflöcher auf und bekämpft sie im Duell. In den Flugab­schnitten gleitet Ihr durch luftige Par­cours und müßt gegen ein knackiges Zeitlimit Ringe durchfliegen, Lampen ­anzünden oder Truhen sprengen, um die große Dia­man­ten­belohnung zu erhalten.

Um in die nächste Welt zu kommen, sucht Ihr den örtlichen Bal­lon­fah­rer. Der nimmt Euch aber nur mit, wenn Ihr eine bestimmte Anzahl an Ju­we­len, Dra­chen oder Eier aufweist. Diese Dra­chen­eier haben kleine Fies­linge in blauen Um­­hän­­gen versteckt. Die frechen Diebe sind flott zu Fuß und rücken ihre Beute erst raus, wenn Ihr sie in einer rasanten Jagd einfangt.

In den sechs Drachen­rei­chen werden ­immer neue Anforderungen an Euch gestellt: Während Ihr bei den Handwerkern noch durch gemütliche kleine Orte mit ängstlichen Fein­den streift, geht es bei den Friedens­hütern schon rabiater zu: Gnorc-Sol­da­ten schießen mit wuchtigen Kanonen, in den Eishöhlen schlittern Mus­kel­protze auf Euch zu, in der heißen Klippenstadt verliert Ihr auf steilen Ab­gründen den Halt. In der Welt der Ma­gier trefft Ihr auf zauberkundige Unholde, die Euch durch gemeine Sprü­che Wege versperren und Blitze auf Euch schleudern. Hier findet Ihr auch zum ersten Mal die wichtigen Be­schleu­ni­gungs­streifen: Rennt Ihr die Mar­kierung entlang, gibt Spyro besonders viel Gas und kann so wesentlich größere Ab­gründe übersprin­­gen.

Die Raub­tier­meister-Kolonie hat sich auf tropischen Inseln angesiedelt, die wenigen ebenen Flä­chen werden von Gnorcs gerne elektrisch aufgeladen. Paßt Ihr hier nicht gut auf, endet Ihr als gerösteter Drache. In den Baum­wipfeln müßt Ihr waghalsige Sprung­pas­sagen bei Höchst­tem­po vollführen. Die Traum­spin­ner schließlich findet Ihr in den Wolken: Ihr seid häufig auf Feen angewiesen, um nicht von den luftigen Plattformen zu ­stür­zen. In Gnastys Welt schließ­lich erforscht Ihr die technisch aufgerüsteten Fabriken und Verladedocks des Böse­wichts. Dort schlagt Euch mit besonders kräftigen Wächtern herum, bevor Euch Gnasty Gnorc persönlich im gro­ßen Finale gegenübersteht.

Übrigens: Für die (mäßige) Musik zeichnet der Ex-Police-Drummer Stewart Copeland verantwortlich.

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MadMacs
24. Juni 2019 18:17

Von Spyro auf der Playstation 1 hatte ich alle Teile durchgespielt.
Ob ich beim Remake nochmal den Ehrgeiz hätte, bezweifel ich.

24. Juni 2019 17:48

Spyro spiele ich wieder, wenn in ein paar Wochen die Trilogie für Switch erscheint. ?