Starhawk – im Test (PS3)

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Sonys Warhawk-Nachfolger bringt mit dem Built&ampBattle-System frischen Wind aufs Schlachtfeld: Per gesammelter Rift-Energie stellen die Spieler mit Elementen wie Mauern, Türmen, Bunkern, automatischen Geschützen, Vehikelspendern und sogar Respawn-Punkten wehrhafte Festungen in die Landschaft. Die Elemente lassen sich mit magnetischen Gelenkstücken sogar komfortabel verbinden, um etwa lückenlose Schutzwälle zu errichten oder Mauern mit MG-Nestern zu versehen. Zudem besitzen sie Terminals, an denen Ihr z.B. Fahrzeuge anfordert und Umbauten aktiviert – so wandelt man etwa die Laserkanone zum Flak-Geschütz.

Die solide Solo-Kampage bietet passable Action für drei Abende, dient mit der seichten Handlung aber mehr als Einstimmung auf die Online-Gefechte: Hier dürft Ihr mit bis zu drei Koop-Freunden Stellungen gegen KI-Gegnerwellen verteidigen und an Mehrspieler-Schlachten für bis zu 32 Schützen teilnehmen. Des Weiteren lässt sich Euer Held nur im Mehrspieler-Modus entwickeln, Ihr schaltet allerhand Klamotten und 25 praktische Talente frei – dann könnt Ihr z.B. mit Nahkampfmanövern Gebäude beschädigen oder den Kameraden als mobiler Wiedereinstiegspunkt dienen. Neben den gängigen Fahrzeugen wie Bike, Buggy, Transporter und Jetpack dominieren die gefürchteten Hawks das Geschehen: Man kann sie einerseits als Jäger einsetzen, Luftkämpfe veranstalten und Bomben werfen. Per Knopfdruck verwandeln sie sich aber auch in Mechs, die mit MG, Raketen und Stampfattacken ganze Stellungen einebnen – da müsst Ihr selbst in der heimischen Basis stets auf brachiale Überraschungsangriffe gefasst sein!

Die Aufbauelemente verleihen Team-Deathmatch, Capture-the-Flag und dem Kampf um Zonen daher eine völlig neue Dynamik: Die Karten werden im Laufe der Gefechte um neue Brennpunkte bereichert und entwickeln sich bei jedem Match anders – ganz wie Ihr wollt! Zudem gibt es nie Rangeleien oder Wartezeiten wegen der Fahrzeuge, da Ihr alles selbst erschaffen könnt. Kenner der Beta-Version freuen sich über einige Verbesserungen, die diverse Probleme innerhalb der Maps beheben. So lassen sich z.B. Geschütztürme auch auf schrägen Flächen wie Rampen platzieren. Manche Flächen sind aber nach wie vor nicht bebaubar. Die vielen Sonderfunktionen wie Veranstaltungskalender und Erkundungsmodus machen das Menüsystem gewöhnungsbedürftig: Man scrollt durch ein klotziges Icon-Feld, in dem diverse Funktionen nur unter gewissen Umständen zugänglich sind. Wer etwa im Fähigkeitenmenü schmökern will, muss sich mit einem Mehrspieler-Server verbinden. Zukünftige Map-Packs und den Warhawk-Oldie gibt es gratis dazu, es sind aber auch kostenpflichtige Erweiterungen geplant.

Oliver Ehrle meint: Für die spielerisch steife Solo-Kampagne braucht Ihr Euch Starhawk nicht zu besorgen, denn die Stärke des Built-and-Battle-Systems entfaltet sich in den Mehrspieler-Modi: Hier könnt Ihr mit geschickt platzierten Verteidigungsanlagen ebenso viel Punkte abräumen wie die Topschützen an der Front! Und durch das Errichten neuer Basen lässt sich sogar der komplette Schlachtverlauf wesentlich beeinflussen. Trotz der vielen Spielelemente bleibt das Gleichgewicht angenehm gewahrt, weder Hawks noch Geschütze erweisen sich gegenüber den Fußsoldaten als allzu übermächtig: Mit Bazooka, Dynamit und Sniperrifle lehrt man auch Kolosse das Fürchten. Der Menüoberfläche mangelt es dagegen an Struktur: Die gebotenen Funktionen sind zwar vergleichsweise luxuriös, jedoch unübersichtlich angeordnet und unlogisch verknüpft.

  • errichtet eigene Festungen mit dem innovativen Built&ampBattle-System
  • Koop-Verteidigung und Teamschlachten
  • umfangreiche Community-Funktionen
  • erklärende Einspieler-Kampagne

Griffiger Mix aus Team- und Koop-Schlachten mit taktischen Aufbauelementen und vielseitig einsetzbaren Transformen.

Singleplayer86
Multiplayer
Grafik
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13. Juni 2012 1:19

Jemand das Game gekauft?Wollte mal fragen ob einer weiß wieviele Multiplayer maps das Game hat?