Story of Seasons: Pioneers of Olive Town – im Test (Switch)

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Die neue Episode sollte an den Erfolg von Friends of Mineral Town anschließen, hat sich aber wohl leicht verfahren: Ihr übernehmt einen verfallenen Hof und versucht Eurer Stadt zu helfen, ein beliebtes Touristenziel zu werden. Dabei kümmert Ihr Euch um Eure Felder, verschiedenes Nutzvieh und sammelt Metalle in den Minen. Das Crafting-System ist hier stark erweitert und für jede Kleinigkeit habt Ihr einen eigenen Fertiger: Maschinen, die Holz, Eier und mehr verarbeiten, damit Ihr später die Resultate zu Dekoration oder Geschenken craften oder gewinnbringend verkaufen könnt. Leider gibt es erst im Endgame eine Möglichkeit, einige der Fertiger mit effektiveren Varianten zu ersetzen. Updates, die dies weniger qualvoll machen, sind bereits angekündigt und sollen auch die Bildraten-Probleme verbessern: Zum Test lief das Spiel nur zähneknirschend, wenn Ihr eine volle Farm habt und die Regensaison anfängt.

Leider ist auch die Anzahl der Fertiger im Vergleich zu den Resultaten zu heftig: Wieso braucht es ­einzelne Maschinen für Butter und Joghurt, wenn doch stattdessen ein Gerät einfach neue Funktionen erhalten könnte? Um gefärbten Stoff herzustellen, bedarf es vieler Schritte und Maschinen, aber die Auswahl an Outfits ist traurig. Auch die Möbel, die wir für unser Haus bauen oder kaufen können, dürfen nur in einer festgelegten Ecke aufgestellt werden. Die Grafik ist süß und die Musik ein netter Hintergrund, aber noch fühlt sich das Spiel nicht ganz ausgereift an: Die Systeme und Ideen sind da, werden aber nicht ausgereizt. Sehr viel von der Farming-Komponente wurde automatisiert, um theoretisch mehr Zeit für alles andere zu schaffen. Aber die Festivals und Dating-Elemente wurden ebenfalls gekürzt – worauf soll man denn jetzt hinarbeiten?

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