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| Spiel: | Stranglehold |
| Publisher: | Midway |
| Developer: | Midway |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 11 / 2007 |
”Nur 80% Spielspass für Stranglehold? Sollte das nicht einer der Actionkracher des Jahres werden?” So mögen diejenigen fragen, die ihren Blick nach rechts unten zu unserer Spielspaßwertung schweifen lassen. Wir aber sagen: Diese 80% sind eine klare Empfehlung für Actionfans – wir gehen noch weiter: Jeder John-Woo-Fan, der die ’Style-over-Substance’-Werke der Regie-Legende zu seinen Lieblingsfilmen zählt, muss Stranglehold in seiner Sammlung haben.
Warum? In keinem anderen Spiel werdet Ihr derart coole Actionmoves finden. Mit dem digitalen Chow Yun Fat slidet Ihr Treppengeländer herab oder pumpt Gegner während eines Sprungs vom Balkon mit Blei voll. Auf Knopfdruck könnt Ihr die Zeitlupe aktivieren – dann wird’s noch spektakulärer: Während die Luft für feindliche Kugeln jetzt zu einer zähen Masse wird, entladet Ihr Euer Magazin blitzschnell in ganze Gegnergruppen. Die dafür benötigte Energie regeneriert sich selbstständig, Ihr müsst mit dem Slow-Motion-Einsatz also nicht sparsam umgehen. Seid Ihr mit der gleichzeitigen Kontrolle von Zeitlupe und kontextsensitiven Moves (z.B. von der Wand abspringen oder auf einem Servierwagen durchs Level rollen) überfordert, stellt die Zeitverlangsamung im Menü auf automatisch um.
Wer fleißig stylische Kills vollführt, lädt die Spezialenergie-Anzeige auf: Damit löst Ihr zusätzliche Manöver aus – einen tödlichen Sniper-Schuss, kurze Unverwundbarkeit oder eine genial animierte Smartbomb (Stichwort: weiße Tauben). Steht Ihr hingegen kurz vor der Reise ins Nirwana, verwandelt die angesammelte Energie in einen Heilcocktail – sehr praktisch. Dies werdet Ihr im Verlauf der zirka achtstündigen Kampagne oftmals nötig haben: Denn Stranglehold ist nicht nur reich an strunzdummen, aber treffsicheren Schergen, sondern auch an unfairen Situationen – selbst die besten Zocker marschieren nicht unbeschadet durch den Kugelhagel; zumal sich die Kamera oft gegen Euch richtet. Auf Eurer Habenseite stehen martialische Projektilwaffen (z.B. Doppel-Uzi) sowie ein fast unbegrenzter Munitionsvorrat. Den habt Ihr in den optisch abwechslungsreichen Arealen nötig. Ihr ballert Euch durch ein Fischerdorf oder zerlegt ein Casino, bis Ihr schließlich einen besonders herzhaften Bossbuben ausschaltet. Im Mehrspieler-Modus blüht dieses Schicksal Euren bis zu sieben menschlichen Gegnern.





















Im Gegensatz zu Max Payne viel zu frustig. Die Zerstörungseffekte, Bewegungen und Coversystemmöglichkeit wie auch Optik und Umgebungen geil, aber so schnell kann man die Gegner gar nicht wegpusten wie da neue kommen. Da kommt man sich vor wie ein Tier, das einen Ameisenhaufen infiltrieren möchte.
Irgendwann muss man doch sogar mal Punkte gegen Gegnerwellen halten- da war für mich Schluss. Weiß gar nicht mehr in welchem Schwierigkeitsgrad ich das spielte…Mittel sofern es den gab denk ich.
Als Remaster wär das genial, wenn man einfach die Gegnermassen reduzieren würde.
Die Uncut Version von Stranglehold ist weiterhin indiziert.
War im letzten Drittel mitunter recht knackig, aber in kleinen Happen sehr spaßig. Müsste die Uncut-Version auch noch rumliegen haben – ist die nicht sogar noch indiziert?
Ich finde das Spiel auch klasse
Das Spiel steht bei mir sogar noch als ungeschnittene Version im Regal. Bei mir ist es allerdings die PS3-Version. Ich fand das wirklich spaßig.