Strike Vector EX – im Test (PS4)

0
239
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Ihr habt genug vom ruhigen No Man’s Sky, wollt aber nicht auf das Gefühl verzichten, ein Raumschiff unterm Hintern zu haben? Dann ist Strike Vector EX genau das Richtige für Euch. Das Spiel vereint in sich Aspekte von Descent, Crimson Skies und klassischen Ego-Shootern wie Call of Duty. Soll heißen: Ihr fliegt mit Eurem Gleiter durch voluminöse 3D-Arenen im All und in der Atmosphäre, schlängelt Euch in halsbrecherischem Tempo durch Trümmerfelder und schwebende Industrieanlagen, wählt Eure Bewaffnung aus einem klassischen Arsenal wie Schrotflinte, Gatling und Karabiner aus und ballert auf Bots und andere Spieler. Jede Kanone lässt sich mit einem Attribut (stärker, mehr Streuung, schnellere Schussfrequenz) versehen, dazu gibt es eine Sekundärwaffe (Pirschmine, EMP), deren Cooldown-Timer Ihr mittels aufgesammelter Uhr-Symbole verringert. In den von Hindernissen übersäten Maps sind flinke Finger gefragt, um nicht an einer Wand zu zerschellen, Scharfschützen nutzen den Schwebemodus ihres Gleiters, um sich zu verstecken und in Ruhe zu zielen. Verdientes Geld steckt Ihr in kosmetische Extras für Euer Schiff. Rund ein halbes Dutzend klassischer Mehrspieler-Modi stehen zur Verfügung und werden mit Bots gefüllt, falls Mitspieler fehlen – was bei unseren Testsessions sehr oft der Fall war. Solisten finden auch eine Singleplayer-Kampagne, deren Missionen und Story aber nicht sonderlich einfallsreich oder spektakulär inszeniert ausfallen und sich primär zur Gewöhnung an die Steuerung eignen.

Tobias Kujawa meint: Ich habe mit einem Kumpel sogar den Zweispieler-Arena-Modus von Air Combat gern gezockt, daher ist Strike Vector EX genau meine Kragenweite. Bei ”Capture the Flag” mit der Flagge durch enge Industrieanlagen zu heizen, eine Mine beim Vorbeifliegen an umkämpften Punkten abzusetzen, sich Dogfights zwischen den Trümmern einer im Orbit schwebenden Satellitenstation zu liefern, als das macht richtig Laune! Wenn ich doch nur mehr Mitspieler finden würde!

+ dynamische Luftkämpfe mit hohem Tempo und teils sehr engen Arenen
+ gelungene Einbindung klassischer Ego-Shooter-Waffen

– Solo-Kampagne mit 08/15-Missionen
– keine Dedicated Server – hat der Host keine Lust mehr, ist die Partie oft beendet

Flotte Raumschiff-Ballerei mit Mehrspieler-Fokus, auf die Solo-­Kampagne hätte man verzichten können.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen