Sword of the Sea – im Test (PS5)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Ich gehöre ich zu der Gruppe Menschen, denen Journey einst auch sehr gut gefallen hat, ohne es aber als unantastbaren Meilenstein der Videospielgeschichte zu verehren. Darum war meine Erwartung an Sword of the Sea nicht wahnwitzig hoch und es tut mir ein bisschen in der Seele weh, sagen zu müssen: Sie wurde erfüllt, aber leider nicht übertroffen. Denn einerseits gibt es audiovisuell wenig zu kritisieren: Die Wüsten- und Wasserwelten, durch die wir hier gleiten, haben jede Menge Schauwert und werden technisch blitzsauber auf den Bildschirm gezaubert. Auch die Soundkulisse trägt erwartungsgemäß gelungen zur Stimmung bei. Und dass das Ganze erneut recht kurz ausfällt, stört mich nicht weiter. Aber spielerisch geht Giant Squid nach The Pathless wieder einen Schritt zurück und macht mir das Leben beinahe zu leicht: Herumgleiten und einfach gehaltene Sprungpassagen, dazu ein paar Rätsel, die man kaum so bezeichnen mag und minimal Action am Ende – das ist ebenso bekömmlich wie schnell abgehakt. Bereut habe ich die Reise nicht, es bleibt aber leider das Gefühl, dass sie mir nicht lange im Gedächtnis haften wird.

 

Geschmeidige kurze Reise durch visuell eindrucksvolle Welten, die aber wenig bleibenden Eindruck hinterlässt.

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound
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Bort1978
6. November 2025 5:12

Gerade erst dank PS+ gespielt. Mir hat es gut getaugt. Bisher hatte ich viel Spaß mit allen Spielen von Giant Squid. Sword of the Sea würde ich vom Gameplay her auf einem Niveau mit Journey sehen. The Pathless hat mir bisher aber am besten gefallen.