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Besonders lobenswert erwähnen müssen wir Jukebox und Galerie: Ihr könnt die Hintergrundmusiken aller Tekken-Teile als Standard-Hinterlegung für Tekken 7 wählen oder Playlists mit Euren Lieblingsstücken erstellen. In der Film- und Bildergalerie wiederum schaut Ihr Artworks, Intros, Story-Schnipsel oder Abspänne sämtlicher Tekken-Episoden an – ein Traum für nostalgische Fans! Was der VR-Modus drauf hat, der auf PS4-Packungen angepriesen wird, lest Ihr auf der nächsten Seite
Ganze neun frische Figuren lassen die Fäuste fliegen, dazu Street Fighter-Gast Akuma und zahllose Altstars, Rückkehrer und Fanfavoriten: von Heihachi, Paul und Law über Hwoarang, Tina und Alisa bis hin zu Eddy, Lee und Lars. Die Novizen kommen aus Brasilien, Italien, Japan oder Saudi-Arabien, kämpfen militärisch, tänzerisch oder mit roher Kraft und ergänzen das Klassentreffen charismatischer Haudraufs vortrefflich. Natürlich vermissen beinharte Tekken-Fans manchen verdienten Helden, aber das ist bei jedem Prügler so.
Im Ring finden wir die Modelle der Figuren ordentlich bis ansehnlich, die Stages schwanken zwischen malerisch und grobschlächtig, negativ stechen die billig splitternden Bodenplatten hervor. Das dreidimensionale, aber doch meist auf zwei Ebenen ablaufende Kampfsystem entwickelt das combolastige Angriffs-Verkettungsprinzip sachte weiter: Das den Gegner in liegender Position für eine Weile fixierende ”Bound”-System aus Tekken 6 wurde entschärft, dafür sorgen ”Screw Moves” dafür, dass Getroffene herumwirbeln und so offener für Juggle-Combos sind. Neu sind die ”Rage Arts”: Habt Ihr nur noch wenig Energie (rotes Leuchten), löst ein simples Knopfkommando eine wuchtige Schlagserie aus, die 30% der Lebensenergie Eures Gegners verbraucht. Das sorgt für Spannung und kann Euch vielfach den Allerwertesten retten, ist gleichzeitig aber ein sehr mächtiges Werkzeug, da Ihr Rage Arts auch in Combos einbinden könnt. Tipp: Schimmert Euer Gegner rot, dann hüpft und haut nicht zu viel herum – so kann Euch die Tekken-typische Auto-Guard-Funktion im neutralen Stand vor Schaden bewahren.
Schade finden wir, dass es diesmal keine 8-gegen-8-Teambattles gibt, dafür wartet der Online-Part mit einer klugen Neuerung auf: Jeder darf wählen, ob er den Kampf so sehen will, dass sein Kämpfer links oder rechts steht. In den ersten zwei Wochen nach Release gab es große Probleme beim Matchmaking, doch mittlerweile klappt das Finden und Herausfordern von Online-Rivalen gut und die Fights gehen (wenn Ihr Verbindungsqualität 3 oder höher wählt) fast immer lagfrei über die Bühne.








