The Firemen – im Klassik-Test (SNES)

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Lokführer, Cowboy, Fußballprofi: Fast alle Traumjobs männlicher Pennäler wurden bislang als Videospiel aufbereitet, lediglich die Feuerwehrmann-Fantasien konnten noch nicht befriedigt werden. Human gibt Euch nun The Firemen ans Joypad, das eine chemische Fabrik in Schutt und Asche legt. Als Vorbild-Löscher Pete Grey seid Ihr auserkoren, in das flammende Inferno einzudringen und sechs Missionen innerhalb des Gebäudes zu erfüllen.

Euch zur Seite steht Kumpel Danny, der selbstständig mitlöscht, verschlossene Türen öffnet und hilfreiche Tips beisteuert. In fast jedem Raum züngeln Flammen, die Ihr entweder mit einem gradlinigen Wasserstrahl aus der Ferne bekämpft oder im Nahgefecht von oben herab ausradiert. Beide Löschvarianten haben Vor- und Nachteile und lassen sich nicht auf alle Feuerarten oder brutzelnde Gegenstände anwenden. Um dem Charakter eines Videospiels zu entsprechen, wird jede Mission von einer “Oberflamme” abgeschlossen, die erst nach einem Hektoliter Wasser als gelöscht gilt. Wasserbomben, die unterwegs herumliegen, helfen in aussichtslosen Situationen und lassen sich als Wasserstrahl-Power-Ups mißbrauchen.

Um das Spiel zu gewinnen, müßt Ihr nicht jede Flamme in jedem Raum beseitigen (dafür winken am Ende eines Levels lediglich Bonuspunkte). Allerdings lohnt es sich, durchdrehende Hilfsroboter zielstrebig zu “löschen” (sprich: zu eliminieren), um sich danach anderen Gefahren zu widmen: Heizungsrohre bersten auseinander, der Boden unter Euren Füßen explodiert und hinter manchen Türen lauert ein “Backdraft” (Hitzerückstau mit Explosionsgefahr). Es versteht sich von selbst, daß eine Feuerberührung Lebensenergie kostet, daß ein paar Continues zur Verfügung stehen und – Wunder der Technik – daß der Wasserstrahl nie versiegt, obwohl die Feuerwehrmänner völlig schlauchlos durch die Gegend
latschen.

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ameisenmann
I, MANIAC
Profi (Level 1)

Ich habe das mal auf meinem SNES Mini angespielt und bin echt lange dran hängen geblieben. Also ich finde es schon packend und von der Idee wirklich cool! Man muss doch recht schnell auf verrückt gewordene Roboter schießen. Von daher ist Shooter doch ok als Genre.
Wertung verstehe ich nicht. Ich finde das Game super und die Grafik ist wirklich putzig süß!

greenwade
I, MANIAC
Maniac (Mark III)

das ist tatsächlich so. im netzt wird das spiel oft als shooter oder shoot em up deklariert. zb: “It’s essentially an overhead shoot-em-up with fire as the main enemy…

genpei tomate
I, MANIAC
Gold MAN!AC

Das kann natürlich sein, Greenwade, dass die meisten Gamer tatsächlich nach Shooters suchen und meinen, bei den Unsummen, die E-Bay “verlangt”, mit “The Firemen”, auch eines zu bekommen. 😉

greenwade
I, MANIAC
Maniac (Mark III)

es ist so teuer weil es für viele ein “shooter” ist. und shooter sind begehrt! noch dazu gab es keine us version.

genpei tomate
I, MANIAC
Gold MAN!AC

Der Grund warum das Game so teuer ist, weil es von Studenten der Human School of Games development programmiert wurde.
Die Studenten haben sich über das Thema abgestimmt und das Resultat kann sich sehen lassen, finde ich, wurde trotzdem nie mit dem Game warm.
Vor vielen Jahren meinte ich gelesen zu haben, dass keiner der Jungs je vorher an einem Game gewerkelt hatte, was erklären müsste, warum es so teuer gehandelt wird. Human ( die firma hinter dem Famosen human Soccer, gabs auch für PcE) waren jetzt nicht die riesigen Publishers, betrieben aber besagtes Institut.
Teil 2 gabs für die Ps1.

https://forum.snesfreaks.com/viewtopic.php?f=143&t=7487

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Maniac

Da fragt man sich bei der Wertung, warum 😀

greenwade
I, MANIAC
Maniac (Mark III)

auch eins dieser unbezahlbaren spiele…