The Legend of Zelda: Skyward Sword – im Klassik-Test (Wii)

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Die drei großen Areale besucht Link aber nicht nur einmal: Ab der zweiten Spielhälfte dringt er in erforschte und unerforschte Unterabschnitte vor. Das klingt nach plumpem Recycling, erweist sich jedoch als spielerisch abwechslungsreich – meistens jedenfalls. Später beginnt eine zeitaufwändige Expedition nach drei göttlichen Flammen. Dabei fordert die Suche nach Seelensteinen in einer düsteren und gut bewachten Parallelwelt ebenso Geschick wie die immer monumentaler werdenden Bosse. Kopfarbeit ist dagegen bei Mechanikrätseln gefragt. Beispielsweise aktiviert Link einen Kristall, um die nähere Wüstenumgebung mit neuem Leben zu erfüllen. Auf den nun begrünten Flächen kehren Pflanzen, Tiere und sogar kleine ­Arbeitsroboter in ihr früheres Dasein zurück. Innerhalb dieser Oase reparieren sich außerdem kaputte Schienennetze von selbst. Herumstehende Loren laden dann zu einer schwungvollen Fahrt zum nächsten Abschnitt ein.

Auch wenn Link hier so manche ­Déjà-vu-Momente erlebt, wirkt vieles in Skyward Sword frisch und unverbraucht. Dennoch hält die jüngste Zelda-Inkarnation in den Dungeons an alten Strickmustern fest: Wiederkehrende Ork-Gegner, schwer zu erreichende Schatzkisten, versteckte Herzteile und einmalig verwendbare Schlüssel klingen nach aufgewärmtem Eintopf. Ebenso altbacken wirkt auf den ersten Blick das durchgängige Dungeon-Konzept ’Schalter öffnet Tür’. Allerdings beschert Wii-MotionPlus den bekannten Zutaten ein verdientes Revival. Beispielsweise kann Link die bewährten Bomben per Geste nicht nur werfen, sondern wie beim Bowling in Wii Sports auch rollen. Ein eingeblendeter Pfeil beschreibt die Flug- bzw. Rollrichtung, um zielgenau Löcher im Boden und gegnerische Schwachpunkte zu treffen. Wie in Twilight Princess verlangen Schleuder, Bogen und Enterhaken geschickten Gesten-Einsatz. Doch dank anspruchsvollerer Bewegungstechniken ist mehr Können gefragt, was Link in den knackigen ­Kämpfen schnell feststellt.

Neue Ausrüstungsteile überzeugen mit ihrer Vielseitigkeit – allen voran die Käferdrohne. Ein weiteres Werkzeug – der ’Magische Krug’ – entpuppt sich als praktischer Laubbläser. Mit dem Pusterohr fegt Link die Umgebung von losem Sand und kleineren Gegnern frei und legt Schalter sowie Rubine frei. Schnellen Zugriff auf das passende Utensil gibt es über praktische, ringförmige Bildschirm­menüs.

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