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| Spiel: | The Outer Worlds 2 |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Obsidian Entertainment |
| Genre: | Action-Rollenspiel |
| Getestet für: | XSX |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 12 / 2025 |
Als sich im Arcadia-Sonnensystem Berichte über seltsame Raum-Zeit-Anomalien häufen, schickt das Erddirektorat einen seiner neuen Agenten los, um die Vorfälle zu untersuchen: Eure Wenigkeit. Kaum ist das Tutorial abgehakt, überschlagen sich die Ereignisse und es kommt zu einem großen Knall, den Ihr nur knapp überlebt. Das eigentliche Abenteuer beginnt zehn Jahre danach und macht Euch zum Handlanger drei rivalisierender Fraktionen. Das autoritär geführte, militärisch bestens ausgestattete Protektorat versucht, seine Kontrolle innerhalb der Gesellschaft mit allen Mitteln durchzusetzen und unterzieht Abweichler am liebsten direkt einer ”mentalen Auffrischung”. Dem gegenüber steht Auntie’s Choice – eine Fusion der aus Teil 1 bekannten Firmen Auntie Cleo’s und Spacer’s Choice. Dieser Inbegriff für ungeregelten Kapitalismus setzt alles daran, den Konsum seiner Anhänger anzukurbeln, um dauerhafte Abhängigkeiten zu schaffen. Während diese beiden Gruppen längst einen Krieg vom Zaun gebrochen haben, ist der Orden der Aszendenz in erster Linie bestrebt, die Universelle Gleichung zu entschlüsseln, um so die Zukunft vorherzusagen und zu beeinflussen.
Euer Charakter – dessen Aussehen und Werte Ihr zu Spielbeginn im Detail formen dürft – kann früh Aufträge für alle diese Parteien annehmen und so in deren Gunst auf- oder absteigen. Erfolgreich absolvierte Missionen treiben dabei nicht nur die Geschichte in unterschiedliche Richtungen voran, sondern gewähren auch Fraktionsboni, etwa in Form von Händlerrabatten. Stichwort Story: Die hält zahlreiche Twists bereit und konfrontiert Euch immer wieder knallhart mit den Konsequenzen Eures Handelns – bis hin zu nicht mehr zugänglichen Einsätzen oder ganzen Orten, die durch bestimmte Ereignisse praktisch vom Erdboden verschwinden. Gleichzeitig setzen die Macher auf den bereits in Teil 1 etablierten Witz, der sich hier als eine interessante Mixtur aus Konsum- und Gesellschaftssatire, pfiffiger Selbstironie, schwarzem Humor, witzigen Wortspielen und krassen Übertreibungen präsentiert. Zugegeben, die Rechnung geht nicht immer auf, doch wer diese Art von Gags mag, den erwarten einige Lacher.
Hervorzuheben ist zudem, wie eng der gesamte Storyverlauf mit der Charakterentwicklung verwoben ist. So hat unter anderem die Hintergrundgeschichte Eures Helden direkten Einfluss auf zur Verfügung stehende Dialog- und Handlungsoptionen. Gleiches gilt für alle positiven wie auch negativen Charaktereigenschaften. Letztere sind besonders interessant, da sie Euch später passend zu Eurem Spielstil vorgeschlagen werden.





















