TimeSplitters 2 – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Zu fleißig solltet Ihr die Kugeln nicht einfangen: Eure Lebensenergie ist relativ beschränkt, Medi-Paks gibt es weit und breit keine und Rücksetzpunkte existieren nur sporadisch in den Levels. So bleibt Euch nicht anderes übrig, als bedächtig vorzugehen und so schnell wie möglich eine der seltenen Panzer­wes­ten zu finden. Dafür stoßt Ihr unterwegs auf reichlich Waffen und Munition: Getötete Gegner hinterlassen stets ihr Arsenal, zudem sind in mancher Ecke nette Spielereien wie Flammenwerfer oder Minen verborgen. Blindes Wüten ist dennoch nicht der Sinn Eurer Mission: Diverse Haupt- und Nebenziele wollen erfüllt werden, deren Anzahl und Anspruch orientiert sich am Schwierigkeitsgrad, den Ihr zu Beginn des Levels gewählt habt. In Sibirien habt Ihr z.B. geheime Akten zu verbrennen, eine Radarantenne zu zerstören und letztlich das Zeitkristall zu finden. Unterwegs kommen weitere Aufgaben hinzu: Setzt einen Generator in Gang, tötet eine bestimmte Zahl widerlicher Mutanten oder holt einen Hubschrauber mit einem Geschütz vom Himmel. Habt Ihr schlussendlich den Kristall, tut sich in der näheren Umgebung ein Zeittor auf und Ihr springt zurück in Eure Gegenwart.

Die Besonderheit von Timesplitters 2 ist der Abwechslungsreichtum der Szenarien. Im Lauf des Spiels erledigt Ihr an einer Vielzahl Orte in diversen Jahrhunderten verschiedenste Aufträge. Macht im Chicago der 1930er einem Gangsterboss und seinen Schnaps­fässern den Garaus, rettet Ende des 19. Jahrhunderts entführte Jungfrauen aus dem Pariser Notre Dame, schlagt 2280 außerirdische Invasoren auf einem Wüstenplaneten zu­rück oder verfolgt einen Hacker durch die dunklen Gassen von Neo-Tokio. Die Suche nach den Kristallen verschlägt Euch zudem in den Wilden Westen, eine Nuklearanlage zur Zeit des Kalten Krieges, aztekische Ruinen und eine Roboterfabrik, bis Ihr letztlich zum Showdown zur Raumstation zurückkommt. Das Geniale (neben dem meist liebevoll gestalteten Ambiente samt passender Musikuntermalung): Beinahe jede Zeit besitzt ihre eigenen Waffen. So ballert Ihr im 23. Jahrhundert mit Plasmawummen herum, macht die Westernstadt mit Revolver und Flinte unsicher, killt Mafiosi mit einer Tommy Gun oder reißt massige Blechroboter mit einem Lenk­raketenwerfer von den Beinen.

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The-Boy-Who-Lived
8. September 2021 4:05

Wäre was für die Wissenswert-Ecke in der Maniac 😉

JACK POINT
8. September 2021 3:51

Habt ihr gewusst (also ich habs grad erst erfahren, dass Timesplitters 2, wobei ich da nix vom MP und den Challenges gehört hab, in einem anderen Spiel enthalten ist?

Hab das grad erfahren, dass es in

Spoiler
Homefront: The Revolution
enthalten ist. Erfahren hab ichs in folgendem Video, das spoilert wie ihrs findet:
https://youtu.be/CIu2riaNI0A

JACK POINT
3. September 2021 0:42

Bis auf die überholte und nervige Steuerung beim Zielen ala Goldeneye, statt wie damals seit Jahren längst üblich das Fadenkreuz immer einzublenden und dieses immer in der Mitte des Bildschirms zu belassen statt die Hand drehen zu können beim präzisen Zielen, ein fantastisches Spiel.

Da man an einem vierten Teil endlich doch arbeitet, hoff ich auf eine Neuauflage von Teil 1-3 inkl. zeitgemäßen alternativ wählbarem Zielmodus und bestenfalls M&T-Unterstützung oder das zumindest in einer möglichen PC-Version und mehr Checkpoints in den Singleplayer-Leveln.

Die Menümusik und so manches Waffengeräusch wie die Querschläger hab ich bis heute in den Ohren. Und geil, dass es halt 4er-Splitscreen hatte, auch wenn ich nur gegen die cleveren Bots ins Feld zog, die zum Glück trotz des hohen Tempos nicht gar so hin und her fetzten wie die bei Red Faction 2.

Max Snake
2. September 2021 15:19

Das war Fett.

Spacemoonkey
2. September 2021 15:15

eines meiner absoluten lieblingsspiele aus dieser gen. habs auf gamecube und xbox gespielt. fands so toll dass ich es wegen eigentlich unwesentlich besserer technik auf xbox nochmal gekauft habe 🙂

Bort1978
2. September 2021 7:48

Wenn ich mich recht erinnere, ist mir damals bei diesem Spiel tatsächlich beim zocken übel geworden. Nicht, weil ich es schlecht fand oder es zu brutal war, sondern weil es so schnell war. Ich sag nur Reiseübelkeit. Ich musste immer wieder Spielpausen einlegen. Aber dann hat sich mein Kopf zum Glück nach und nach daran gewöhnt.

greenwade
1. September 2021 18:11

selten krassere multiplayer ballereien erlebt als hier!

Revan
1. September 2021 17:57

Nach Perfect Dark der bis heute beste Shooter aller Zeiten ?

Großartiger Soundtrack, arcadig-knackige Level und diese genialen Challenges, von denen sich moderne Shooter ruhig mal ne Scheibe abschneiden können ^^

belborn
1. September 2021 16:43

Ohh was haben wir das im Splitscreen gesuchtet.War aber auch exzellent spielbar und endlich mal was technisch Beeindruckendes auf der PS2.