
Meinung & Wertung
Ulrich Steppberger meint: Audiovisuell ist Tiny Thor eine nostalgische Wucht: Die wunderhübsche Pixel-Optik im Nieborg-Look und der hörenswerte Hülsbeck-Soundtrack sorgen für feinste Retro-Stimmung, die von der technischen und spielerischen Qualität prima unterstützt wird. Das Geschehen bleibt auf der Switch stets tadellos flüssig und die Levels gefallen mit Abwechslung, Vielfalt und interessanten Ideen. Zur ganz großen Begeisterung reicht es bei mir allerdings aus ein paar Gründen nicht, die teils ein Stück weit Geschmackssache sind: Die Steuerung von Thor ist in ein paar Aspekten nicht ganz ideal und es nervt etwa, wenn man mal wieder ungewollt ein schwingendes Seil irgendwie nicht erwischt. Außerdem schießen die Macher mit ihrem Wunsch, die alten 16-Bit- und Amiga-Tage auch in Sachen Schwierigkeit wieder aufleben zu lassen, teils ein wenig über das Ziel hinaus. Knackige Hüpfpassagen oder Zeitdruck gerade dann, wenn etwa gezielte Hammerwürfe erforderlich sind, können schon relativ früh für Frustmomente sorgen – zumal meist genau dann die Checkpoints besonders weit auseinander zu liegen scheinen. Seid Ihr Euch dieser Aspekte aber bewusst und nehmt sie in Kauf, kann ich Euch Tiny Thor nur ans Herz legen.
Feines 2D-Jump’n’Run mit viel 16-Bit-Flair, das nur gerne ein bisschen weniger fordernd hätte sein dürfen.
| Singleplayer | ![]() | 83 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











