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| Spiel: | Tiny Thor |
| Publisher: | Gameforge |
| Developer: | Asylum Square |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 9 / 2023 |
Als der junge Donnergott von Papa Odin zum Geburtstag seinen Hammer Mjölnir geschenkt bekommt, ahnt er noch nicht, dass der gleich auf einer beschwerlichen Reise zum Einsatz kommen wird. Tiny Thor schickt Euch durch gut 30 Levels nach klassischer 2D-Jump’n’Run-Art, die mithilfe prominenter Namen in Szene gesetzt sind. Das farbenfrohe und detailverliebte Pixel-Design von Umgebung und Figuren hat der niederländische Grafiker Henk Nieborg (der unter anderem Lionheart, Flink und Lomax illustrierte) entworfen, für die musikalische Begleitung steuerte Deutschlands bekanntester Videospiel-Komponist Chris Hülsbeck stimmige Melodien bei.
Kein Wunder also, dass Tiny Thor in Sachen 16-Bit-Nostalgie voll aufdreht, zumal die Technik blitzsauber ausfällt: Kein Ruckler stört Eure Reise. Neben genretypischen Tugenden – laufen, hüpfen, Klunker sammeln, Geheimnisse aufspüren – steht der vielfältige Einsatz Eures Hammers im Mittelpunkt. Thor kann ihn nicht nur auf Feinde werfen, sondern auch für Schalterrätsel nutzen: Mjölnir prallt an Gegnern und Wänden wie eine Breakout-Kugel ab, bis Ihr ihn entweder wieder einfangt oder per Knopfdruck zurückruft. So lassen sich billardmäßig von Thor nicht direkt erreichbare Stellen beeinflussen und etwa dort stehende Kisten verrutschen, damit ein Drucksensor aktiviert wird, der wiederum ein Tor öffnet. Für diese Mechanik haben sich die Macher eine Reihe kluger, aber auch gerne mal kniffliger Situationen ausgedacht: Denn gerade wenn Ihr in Bedrängnis seid, weil zum Beispiel Gegner anrücken oder der Wasserpegel bedrohlich steigt, vertut man sich schnell mal beim Zielen des Hammers und nimmt dann oft Schaden – mehr als zwei Treffer verträgt Thor nicht, bevor es zum letzten Checkpoint zurückgeht. Dazu kommen Sprungpassagen, die schon bald flinke und punktgenaue Reaktionen fordern, und andere Gemeinheiten, die Euch das Leben ziemlich schwer machen: Wer mal ein ausgewachsener Gott werden will, braucht ein gehöriges Maß an Talent, Ausdauer und Frusttoleranz. Zur Switch-Veröffentlichung wurde zwar ein Assistenz-Modus mit einigen willkommenen optionalen Erleichterungen hinzugefügt, aber zum Kinderspiel wird der Ausflug auch dann noch lange nicht.






















