Tomb Raider – im Test (PS3)

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Mit 21 Jahren hat man noch Träume: Deshalb macht sich ein junges, unschuldiges Mädel auf den Weg zur ersten Forschungsreise, um ein sagenumwobenes Königreich in der Japanischen See zu finden. Natürlich geht schief, was schiefgehen kann: Das Expeditionsschiff sinkt vor einer düsteren Insel, die unfreiwillige Heldin wird von der Gruppe getrennt und auf dem Eiland scheint Unheimliches vor sich zu gehen…

Mit dieser Einleitung beginnt Tomb Raider, das noch dazu durch den Verzicht auf eine Nummerierung (es wäre nach offizieller Zählung der neunte ”richtige” Teil) oder Untertitel unterstreicht: Hier wird für die sicherlich prominenteste weibliche Hauptfigur der letzten 20 Jahre ein Neubeginn durchgezogen. Die erklärten Ziele: eine spielerische Neupositionierung des Abenteuers für moderne Geschmäcker und mehr Tiefe für Lara Croft, indem ihr Wandel vom unerfahrenen Jungspund zur ”Überlebenden” im Mittelpunkt steht.

Praktisch wirken sich diese Vorhaben leicht überspitzt wie folgt aus: In Tomb Raider wird deutlich mehr und intensiver geballert als je zuvor, Lara schwankt je nach Situation zwischen wimmerndem Bambi und Rambos Cousine und die USK-18-Freigabe ist angesichts satter Gewaltspitzen keine Überraschung. Wer mit den eher auf Kletterakrobatik ausgelegten Originalen groß wurde, mag angesichts dieser verkürzten Darstellung die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Doch so schlimm ist es nicht – im Gegenteil: Crystal Dynamics hat den Spagat zwischen neuzeitlichen Konventionen und traditionellen Tomb Raider-Stärken so gut hinbekommen, dass Lara Croft fit für die Gegenwart ist.

Als Inspiration wurden offensichtlich Genre-Konkurrenten wie Uncharted mit PS3-Sonnyboy Nathan Drake sorgfältig unter die Lupe genommen, denn Parallelen kann Tomb Raider kaum verleugnen: Bei Feuergefechten ist Lara mit Über-der-Schulter-Sicht, Zielkreuz und schnellem Zeigefinger bei der Sache, in Kletter- und Geschicklichkeitspassagen bricht regelmäßig der Boden unter ihr weg oder jede Menge andere Unpässlichkeiten machen ihr das Leben schwer. Auch andere Elemente lassen auf prominente Einflüsse schließen: Der per Knopfdruck aufrufbare ”Überlebensinstinkt”, der das Bild mit einem Filter überdeckt und wichtige Objekte oder Stellen markiert, hat seinerzeit schon Batman bei seinen Arkham-Ausflügen gute Dienste geleistet. Und Kraxeleien an rauen Steinwänden beherrscht Kratos ähnlich gut.

Mehrspieler-Modus

Durch originelle Konzepte will Tomb Raider also nicht punkten, dafür mit Inszenierung und Geschichte: Der mysteriöse Inselschauplatz geriet sehenswert und wartet für den so begrenzten Spielraum mit angenehm variantenreichen Schauplätzen auf. Dabei wechseln sich weitläufigere Regionen, die auch mal zum Erforschen und der Suche nach zahlreichen Geheimgegenständen einladen, mit räumlich begrenzten Schlauch-Sektionen ab, wobei Letztere oft mit dynamischen Renn- und Kletterelementen verknüpft werden. An den Umgebungstexturen und der Detailverliebtheit lässt sich ebenso wenig aussetzen wie der sehr gut animierten Heldin. Die Bildrate bricht gerade in weitläufigen Szenarien schon mal ein, störend wirkt sich das aber kaum aus. Kurios wirken lediglich Laras magische Hosentaschen, in denen just die großen Ausrüstungsgegenstände verschwinden: Während Kletterhaken und Funkgerät stets am Gürtel hängen, trägt sie am Rücken immer nur das Meuchelgerät wie Bogen oder Schrotflinte, mit dem sie zuletzt die Feinde entsorgte.

Nach und nach erweitert sich das Portfolio praktischer Hilfsmittel und Waffen, damit einher geht der Wandel der Heldin vom Opfer zum Täter. Zu Beginn gelingt es der Autorin Rhianna Pratchett noch sehr gut, Laras Unschuld einzufangen, im Verlauf der Story wirken die Stimmungsschwankungen zunehmend abrupt: In zahlreichen Action-Sequenzen, bei denen mit Blut und Nahkampf-Finishern nicht gespart wird, agiert Lara Croft wie eine eiskalte Profi-Killerin (jedoch ohne pseudolustige Sätzchen von sich zu geben), um beim nächsten Story-Schnipsel wieder als junges Mädchen über dies oder das zu trauern. Arg störend ist diese Diskrepanz jedoch nicht, zumal die deutsche Synchronisation mit Nora Tschirner ordentlich ausfällt.

Um noch einmal zum Knackpunkt zu kommen: In Tomb Raider wird mehrheitlich geballert – dynamische Gefechte sind die Regel, zumal passives Verschanzen hinter Deckungen effektiv von aggressiven Gegnern mit Brandpfeilen oder Molotowcocktails ausgehebelt wird.

Darüber haben die Entwickler aber die anderen Aspekte nicht vernachlässigt: Dynamische Reaktionsaufgaben (mit erfreulich wenig QTE-Einlagen) und Klettereien spielen eine zweite, aber trotzdem wichtige Geige. Gerade wer sich abseits der Hauptstory etwas Zeit nimmt, wird mit einer zusätzlichen Portion an Erkundung und Rätseln belohnt. Letztere verbergen sich in einigen kurzen, aber knackigen ”geheimen Grabmälern” und setzen zum Teil viel Koordinationsvermögen voraus – nächstes Mal bitte mehr davon.

Mehrspieler-Modus

Zum ersten Mal bietet ein Tomb Raider auch einen Mehrspieler-Modus, der bei Eidos Montreal entstand: Statt aber wie etwa Uncharted auch Koop-Missionen anzubieten oder die Story mit weiteren Infohäppchen auszuschmücken (wie es bei Assassin’s Creed die Regel ist), wird auf separate, geradlinige Standard-Actionkost gesetzt. In vier Spielmodi (Team- und Solo-Deathmatch sowie zwei Aufgaben-basierte Varianten) duellieren sich Schiffbrüchige und Inselvolk, maximal acht Spieler finden in einem Match Platz. Nur fünf Maps ist ziemlich wenig, die überzeugen dafür mit abwechslungsreicher Optik und durchdachter Architektur, die viel Spielraum für Hinterhalte und eine ordentliche Menge an aktivierbaren Fallen wie tödliche Stacheln oder Stolperdrähte bieten. Wie es heutzutage üblich ist, erballert Ihr Erfahrungspunkte und schaltet stetig mehr Waffen, Fähigkeiten und Perks frei. Anders als Lara im Solo-Abenteuer könnt Ihr nicht alle Waffenarten auf einmal mitschleppen (aber nach Ableben wechseln), dafür sind gezieltes Ducken hinter Schutzwänden und kurze Zwischensprints möglich. So erweist sich das Geschehen als kompetent gemachte Multiplayer-Ballerei mit viel Tempo, weshalb Anfänger tendenziell häufiger ins Gras beißen. Jedoch wird nichts geboten, was andere Titel nicht schon besser hinbekommen hätten. So bleibt letztlich eine latent überflüssige Dreingabe, die aber immerhin jedermann nutzen kann: Auf einen Online-Pass verzichtete Square Enix wohlweislich.

Mehrspieler-Modus

Ulrich Steppberger meint: Auch wenn ich mir für ein neues Tomb Raider mehr Klettern und weniger Ballern gewünscht hätte: Was mit Laras Comeback abgeliefert wurde, unterhielt mich bis zum letzten Moment sehr gut. Natürlich sieht Uncharted bunter aus und hat das Konzept bereits mehrfach vorgelebt, doch mir schmeckt die Mischung aus Action und Erforschen hier persönlich etwas besser: Zwar sorgen die Feuergefechte hin und wieder mit Gegnerflut für Stress, doch dann wartet stets eine schicke Klettereinlage oder Erkundungspassage, auch wenn die meist eher linear ausfallen. Grafisch macht die Insel mit schicken Texturen und vielen Details eine feine Figur, über Laras absurde Bambi-/Rambo-Dualität und die Logiklücken kann ich letztlich hinwegsehen. Unterm Strich schickt Crystal Dynamics seine Forscherin auf eine mitreißende Reise, bei der ich gerne dabei war – so kann es weitergehen, am besten aber mit einer Prise mehr Rätsel.

Tobias Kujawa meint: Liebe Lara, leider weißt du mit deinen 21 Jahren anscheinend noch nicht, was du sein willst. Einerseits heulst du mir in den Zwischensequenzen ständig was vor, andererseits weißt du genau, wie man Tiere ausweidet, in höchsten Höhen furchtlos ohne Seil kraxelt und Bösewichte in Nah- und Fernkampf brutal im Dutzend um die Ecke bringt. Die Geschichte, die du erzählst, ist bereits nach einer Stunde vorhersehbar, deine sinnlosen Sammelaufgaben interessieren mich nicht und warum ich in Schatztruhen uralter Gräber Upgrades für moderne Waffen finde, musst du mir auch mal erklären. Gut unterhalten hast du mich mit optionalen Denksportaufgaben, knackigen Shootouts und aggressiven Feinden. Wenn ich wählen müsste, würde ich das zweite Abenteuer deines Kollegen Nathan Drake aber aufgrund von mehr optischer Abwechslung vorziehen.

  • Fokus liegt auf Gefechten
  • Klettereinlagen nicht besonders anspruchsvoll, aber gelungen
  • Insel-Szenario mit genug Abwechslung
  • RPG-Aspekte nicht zu aufdringlich

Mehrspieler-Modus Meinung

Die actionlastige Neuausrichtung mag nicht jedem schmecken, trotzdem ist Laras Abenteuer ein rundum gelungener Neustart.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
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bupple
21. April 2013 11:56

Moin,ich kann die Wertung und Meinung der Maniacs nicht nachvollziehen. Das Spiel hat mich so begeistert, dass ich ihm 95 % geben würde. Davor habe ich nur Tomb Raider 2, 3 und 4 gespielt – Underworld ein bisschen angespielt, den Rest gar nicht. Tomb Raider 2 habe ich nun nochmal gespielt.Dabei stelle ich fest, dass die Rätsel auch nur aus Schalter finden und Blöcke verschieben bestanden. Der Schwierigkeitsgrad ergab sich aus der mangelhaften Steuerung.Das neue Tomb Raider ist ein Spiel zum Genießen. Die schöne Insel zu erkunden hat richtig viel Spaß gemacht. Wäre ich dabei zig mal gestorben, weil Lara sich an irgendeiner Stelle nicht flüssig steuern lässt, wäre der Spaß deutlich gemindert worden. Daher finde ich das flüssige Klettern, was keine Knopfdruckakrobatik benötigt, unabdingbar. Die Gegnerflut hat mich zwar auch gegen Ende des Spiels etwas genervt, aber bei weitem nicht so schlimm wie bei Uncharted.Dass die Story vorhersehbar ist, ist doch nix schlimmes. Bei jedem Indiana Jones ist die Story vorhersehbar, und bei Tomb Raider weiß man schließlich auch, was auf einen zu kommt. Dass sie in den Zwischensequenzen weinerlich, aber ansonsten knochenhart ist, habe ich mir folgendermaßen erklärt. Sie steht mit dem Rücken zur Wand und kämpft ums Überleben, in dieser Situation handelt sie instinktiv und übersteht kritische Punkte mit intuitivem Handeln. An einer Stelle im Spiel sagt sie auch, dass sie von ihrem Vater trainiert wurde, die Verbindung zum Überlebenskampf aber nicht herstellen konnte. Als sie den ersten Hirsch ausweidet, tut es ihr spürbar leid. Die Wandlung vom Teeny zu der altbekannten Lara finde ich nachvollziehbar dargestellt; gerade durch die Zwischensequenzen, die ihre weiche Seite zeigen, wenn sie Zeit zum Verschnaufen hat.Und nochmal zur Synchronisation: Ich finde, Nora Tschirner hat die Sache super gemacht. Man merkt, wieviel Mühe sie sich damit gegeben hat. Wem das nicht gefällt, der sollte trotzdem respektieren, dass es eine anstrengende und arbeitsreiche Leistung ist, Lara zu synchronisieren. Dass die hohe Tonlage nicht gefällt, wäre ein akzeptabler Kritikpunkt. Aber Lara stets mit dem Charakter von Keinohrhasen in Verbindung bringen zu müssen, liegt wohl weniger an Nora Tschirner als mehr an demjenigen, der diesen Punkt anbringt. Gruß,bupple

rvn
rvn
20. April 2013 11:51

Die Serie, die einen Reboot am allerwenigsten nötig gehabt hat. Zumindest in der Form.Schließe mich in allen Punkten dem Captain an. Tomb Raider ist hüpfen, Rätsel knacken und ab und zu ballern, wenn man plötzlich von einem Tiger angegriffen wird. Am besten wurde das – wie schon gesagt – in Anniversary umgesetzt.

captain carot
14. April 2013 11:19

@Sauerland: Deswegen stand das Heulsuse auch in Anführungsstrichen. Nichts desto trotz finde ich einen solchen Wechsel in der Form (und noch einige Sachen von später) ziemlich albern.Ich mochte TR, ich hab mich sogar komplett durch Angel of Darkness gequä

D00M82
14. April 2013 9:49

Ach Saldek du bist doch irgendwie eine Wurst!Hier so eine Ansage machen und es als Fakten zu verkaufen. Du schreibst doch selber, dass du selber nur Videos gesehen hast. Fast jeder hier schreibt, dass es garnicht so eine reine Ballerorgie gewesen ist. Ich habe es auch schon durch und klar Ballert man, aber nicht so viel wie diese Ballerphobiker immer propagieren. Ich muss dir leider sagen, dass du das Spiel völlig falsch einschätzt.

Saldek
14. April 2013 9:37

“”Bestes Tomb Raider””? Ich habe mich extrem auf das Spiel gefreut, aber mir dann paar Videos angeschaut und das ist leider reines Geballer. Dagegen ist selbst Uncharted fast ein Adventure. Deshalb habe ich’s gelassen und gar nicht erst gekauft.Eine offene Welt sollte es haben, soll am Ende aber linear geworden sein. Die Storysequenzen sollen eine interessante Charakterisierung zeigen, leider passt das Gameplay dann überhaupt nicht dazu. DIe wenigen Kletterpassagen sollen vereinfacht worden sein.Warum nicht einfach das beste aus Anniversary und Underworld? Zusammen mit dem Setting/ der neuen Lara usw. wäre das bestimmt richtig was geworden.Ich werds mir definitiv holen, aber vielleicht für nen 20er. Habe mir die Tage jetzt erst Mass Effect 3 für 17€ gekauft. Uncharted 3 hatte ich sogar nur ausgeliehen. Shooter sind mir einfach nicht mehr wert. Das Gameplay gibt nicht genug her um 40-60€ zu rechtfertigen.

D00M82
12. April 2013 22:03

[quote=MadMacs]

Ich fand das neue Tomb Raider richtig gut.
Das war seit Donkey Kong Country das erste Spiel, dass ich mal wieder auf 100% durchgespielt hatte..

[/quote]Dabei gab es doch bei DKC 102%Da hast du wohl etwas vergessen… Also los, mach das SNES nochmal an!

Sauerland ist Schauerland
12. April 2013 21:49

@Carot””Mit geht bereits der Wchsel zwischen “”Heulsuse”” in den Zwischensequenzen und Metzgermeisterin im Spiel gewaltig auf den Keks….””Lassen wir mal die Kirche im Dorf. Am Anfang tut Lara ein (!!!!) erlegtes Reh leid und nach dem ersten Mord sagt sie se

Ullus
12. April 2013 17:34

Super Reboot, trifft ziemlich genau meinen Geschmack. So muss die Lara sein.Den ersten Teil auf der PS ONE oder dem Sega Saturn habe ich gehasst, vor allen Dingen wegen den milimetergenauen nervigen Sprungpassagen, sowie den sauschweren Rätseln. Damals hatte ich stundenlang oder tagelang gehängt. Meine armen Nerven!!!!!!!!In der Zeit war es nicht so einfach wie heute sich eine Komplettlösung zu beschaffen.Das aktuelle Lara Reboot hat einen sehr guten Spielfluss und hat mich vorzüglich unterhalten. Ich kann Misses Croft neustes Bildschirmabenteuer nur loben……

Stanley
12. April 2013 16:37

:Deinem Beitrag stimmt ich vollkommen zu. Und eben deswegen, bin ich froh, dass CD mit Nora Tschirner eben mal eine bekannte und professionelle Schauspielerin und Sprecherin verpflichtet hat, um somit ein kleines Zeichen zu setzen, und die S

Ravingrabbid
12. April 2013 13:28

@StanleyJa gut ok ,ich bin zweisprachig aufgewachsen ,daher fällt mir englisch nicht schwer.Aber du hast absolut recht. Wenn man die Wahl hätte ,wären alle Parteien zufrieden. Nur für viele Hersteller scheint eine Lokalisierung immer noch nicht rentabel g

Dragon29
12. April 2013 13:26

Stimmt fand ich auch sehr schlecht gelöst, in den Sequenzen sehr mitfühlend und anscheinend verletzbar, dann sobald man sie steuert ist sie die weibliche Rambo in Person. Ausserdem hätte ich mir auch mehr survival feeling gewünscht, überall lag an jeder Ecke Munition, die Progammierer habens den Spieler vieeel zu leicht gemacht, hatte nie das Gefühl “” Boah, jetzt muss ich aber schauen, dass ich hier lebend rauskomme””, naja, aber ein anderes Tomb Raider bzw. altes würde in dieser Gen. nicht funktionieren.

captain carot
12. April 2013 11:26

[quote]Bestes Tomb Raider ever ist immer noch Anniversary[/quote]Das unterschreibe ich mal. Die PS3 Fassung hab ich zwar nicht gespielt, aber Anniversary ist einfach klasse.@Matthias: Warum sollte ich es lange spielen? Mit geht bereits der Wchsel zwischen “”Heulsuse”” in den Zwischensequenzen und Metzgermeisterin im Spiel gewaltig auf den Keks, das Setting reizt mich, übrigens erstmalig bei TR, gar nicht mehr und den Balleranteil empfinde ich persönlich als sehr hoch.Und was den Balleranteil angeht, bei Half Life² ballert man auch nicht zwingend nonstop, bei anderen Shootern sind die Ballereinlagen teils sogar optional.Davon ab ist das eine persönliche Meinung, keine offizielle Wertung. Wer Spaß damit hat kann ihn gerne haben, nur muss es mir deswegen nicht gefallen.

Stanley
12. April 2013 11:12

@RavingrabbidWie Du schon schreibst – Du bevorzugst den O-Ton. Daher vermute ich mal, dass Du Filme auch im O-Ton schaust?Denn ich denke, genau in die Richtung würde die Diskussion gehen – was man persönlich bevorzugt. Ich bin dem Englischen zwar durchaus

Matthias Schmid
12. April 2013 10:51

stimmt. bestes tomb raider ever. habs auch zu 100% durch.wer nur ballert und sich das spiel nicht anschaut, ist selbst schuld. wenn man alles annimmt, was das spiel bietet, ist imo der balleranteil nicht sehr hoch und damit gerade rechtvielleicht sollte die allwissende karotte das spiel selbst mal lange spielen, bevor es nach kurzer ansicht beim bekannten als third-person-shooter abgetan wird…

Dirk von Riva
11. April 2013 21:57

bestes tomb raider ever 🙂 und schäm dich ku(h)jawa

MadMacs
11. April 2013 19:59

Ich fand das neue Tomb Raider richtig gut.Das war seit Donkey Kong Country das erste Spiel, dass ich mal wieder auf 100% durchgespielt hatte..

Anonymous
Anonymous
11. April 2013 19:56

Werde es mir sicher mal ausleihen oder später kaufen wenn es etwas günstiger wird. Doch für alle Veteranen unter uns gilt das Ur-TR noch immer als Meilenstein, oder? (vor allem in der HD Neuauflage, was hab ich mich gefreut als die Teile erschienen *jauchzundjubilier*)

Socke1970
11. April 2013 19:04

Für mich ist es ein gutes Spielchen für zwischendurch geworden. Es gibt Games wie Mass Effect, da kann ich 16 Stunden am Stück zocken, aber mit Lara halte ich es nur zwei Stunden aus. Ich kann noch nicht mal sagen, warum! Es sieht gut aus, spielt sich anständig, die Steuerung ist okay, aber mir persönlich fehlt das gewisse Etwas, dass mich zum weiterzocken veranlasst. Schade eigentlich. Vielleicht ist man als Zocker heutzutage einfach zu verwöhnt. PS: Die liebe Frau Tschirner, schön und gut, aber zu helle Stimme, zu kraftlos und charakterlos. Ich empfinde sie als nicht angenehm.

Sauerland ist Schauerland
11. April 2013 15:28

Wie schon erwähnt, fand ich es ganz gut, aber unterm Strich bleibt ein schlechtes Uncharted mit mehr Sammelkram und 7 optionalen Gräbern. Von letzteren hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Zum einmaligen Durchspielen würde ich es empfehlen, zu einer zweiten Runde kann es mich dennoch nicht motivieren. Davon ab ist der Mehrspielermodus nicht nur eine schlechte Uncharted Kopie, sondern einfach nur Käse und technisch total mau. Den hätte man sich definitiv sparen können.

captain carot
11. April 2013 15:11

Also ich hab´s mir bei nem Bekannten angesehen und für mich ist das definitiv ein Third Person Shooter mit (für mich nervigen) QTE´s und mehr oder weniger optionalen Rätseleinlagen.Die an sich nicht mal so doofe Charakterentwicklung wird ganz nebenbei durch den Spielablauf torpediert und die Story hat, soweit ich das gesehen habe, auch nicht wirklich mehr Tiefe als die früherer Episoden.Mir kommt es sogar so vor, als ob etwa bei Far Cry deutlich weniger geballert wird. Wobei, da sind die Ballereinlagen ja sogar teilweise optional.Sicher kann man das prima spielen, über Logikfehler hinwegsehen usw., nur gibt es da schon genug andere Titel, die mich dann erheblich mehr ansprechen. Klassische Action Adventures wie Tomb Raider früher mal war sind dagegen derzeit eh Mangelware, was ich persönlich verdammt schade finde.

Dragon29
11. April 2013 15:09

[quote=dmhvader]

Bis auf die nervige und z.T. unpassende dt. Synchronstimme ist das Spiel ziemlich gelungen!
Würde ebenfalls 85 % geben!

[/quote]Kann dem nur zustimmen, diese nervige Synchronstimme von Lara Croft hat vieles von der gewollten Atmosphäre kaputt gemacht, ansonsten gutes Spiel mit viel zuviel Ballerei, meine Meinung.

Morolas
11. April 2013 14:26

@rübeShooter?Ich hoffe nicht… ich stell mich Blind und erwarte ein uncharted mit weiblicher stimme :o)Zudem jedes uncharted ist am Schluss ein shooter… aus diesem Grund habe ich immer nach der 3/4 vom Game keine Lust mehr es zu Ende zu spielen… es i

T3qUiLLa
11. April 2013 14:26

denke auch das ich vll zusehr mit dem spiel aufm kriegsfuß stehe! einfach die erwartung ausknipsen und spielen! schlecht wird es scho nicht sein! 🙂

Spriggan
11. April 2013 14:13

Bei dem Spiel ist’s mir irgendwie Wurscht ob’s Logikfehler hat oder nicht weil mich der Titel einfach dafür zu gut unterhalten hat…

Max Snake
11. April 2013 14:10

Ich werde bald nachholen eine Uncharted Ersatzt für die Xbox 360. Weil das ein Videospiel ist? ;P

Ravingrabbid
11. April 2013 16:45

@StanleyBei Rockstar-Games gestaltet es sich mit einer Lokalisierung doch schon schwierig.Speziell bei GTA oder Red Dead Redemption würde hier einiges vom Flair verloren gehen. Der richtige “”Slang”” der Charaktere ,trägt hier unheimlich zu allgemeinen Atmo

11. April 2013 13:48

Ich muss noch ein paar andere Titel wegspielen, dann kommt “”Tomb Raider”” dran. Ich freue mich schon sehr darauf, da die genannten “”Kritikpunkte”” für mich keine sind.

captain carot
11. April 2013 13:41

Interessiert mich nach wie vor nicht die Bohne. Düstere Shooter bekomm ich ohnehin genug.Popcornstory, Rätsel und Klettereinlagen derzeit dagegen praktisch garnicht.Die irgendwie alberne “”Charakterentwicklung”” gibt dem Ganzen dann für mich den Rest.Trotzdem, allen anderen viel Spaß damit.

Morolas
11. April 2013 13:37

Ich werds mir holen… irgendwie gefällts mir, obwohl ich nie warm wurde mit Tomb Raider.Wahrscheinlich sind die miesen Filme dran schuld und meine abgöttische Abneigung von der Angelina.Mein richtig erstes eigenes Tomb Raider :o)Schade dass die Entwicklung wie ich gehört habe zu schnell oder zu unlogisch übertrieben ist.Ich mache mir ein eigens Bild.Freue mich riesig auf das game.