
Seite 2
Und diese Expedition beginnt natürlich dramatisch. Zusammen mit einem Beduinen als Begleiter schlittert Ihr mit Lara in das zappendustere Grab des Seth. Während Euer Handlanger mit einer Fackel enge Tunnels und hohe Säle erhellt, kümmert Ihr Euch um attackierende Biester wie Hyänen und Skorpione. Bei der Wanderung durch die verschütteten Anlagen bekommt Ihr alles zu sehen, was für Ägypten typisch ist. Hieroglyphen und Reliefs bedecken die Wände, verzierte Säulen und Vasen gehören ebenso zur antiken Innenarchitektur wie Sarkophage und Mumien. Viel Zeit, im Schein der Fackel die Umgebung zu bewundern, bleibt Euch allerdings nicht.
Eure vermummte Lichtquelle flieht bald schon mit panischem Gesichtsausdruck und lässt Euch alleine im Dunkeln zurück. Welch’ Glück, dass Ihr wieder Eure Leuchtstangen abbrennen dürft, mit denen Ihr Licht in die düsterste Ecke bringt. Mit der Erforschung des Grabes von Seth geht der ganze Ärger für Lara und letzlich die Menschheit erst richtig los. Durch die Entfernung eines goldenen Amuletts von Seths letzter Ruhestätte setzt Lara dunkle Mächte frei, die die Welt mit biblischen Plagen zu überziehen drohen. Laras und Eure Aufgabe ist klar: Das Böse muss auf mystischem Weg zurückgeschlagen werden. Allerdings haben sich auch ein paar alte Bekannte auf die Seite der übernatürlichen Unholde geschlagen…
Euren Weg zur Rettung der Menschheit legt Ihr zum Großteil innerhalb ägyptischer Tempel, Grabkammern und Pyramiden zurück. Natürlich warten diverse, wenn auch weniger Fallen als beim Vorgänger auf einen unbedachten Schritt Eures Alter Ego. Klingen schießen überraschend aus dem Boden, rotierende Messer schlagen energiezehrende Fleischwunden und lodernde Feuer laden zum tödlichen Barbecue. Auch die Feinddichte bei Tomb Raider 4 ist unerwartet niedrig. Ab und zu habt Ihr’s zwar mit ekligem Krabbelzeug, schwertschwingenden Beduinen oder wandelnden Mumien zu tun. Das Zeitliche segnet Ihr aber eher durch einen unbedachten Schritt ins Leere als durch aggressive Gegner.
Euer größter Hemmschuh beim Fortkommen ist die Komplexität der einzelnen Level. Die zu absolvierenden Wege durch ein Szenario sind oft nicht mehr so eindeutig wie bei früheren Lara-Abenteuern. Durch eine offene Spielumgebung gelangt Ihr gelegentlich auf mehreren Routen zum Ziel. Die Rätsel, die Ihr zu lösen habt, um Euch den weiteren Weg oder einen geheimen Bereich zu eröffnen, sind Tomb Raider-typisch, aber variantenreicher









@Lincoln_Hawk & @Saldek haben bereits alles gesagt. Tomb Raider war einfach das was Mario 64 für das N64 war, ein Zugpferd. Und ich muss zugeben das mir die alten Teile besser gefielen als die heutigen. Vielleicht, weil damals nix an Lara ran kam und man heute viele ähnliche Vertreter hat? Ich weiß es nicht. Aber die Rätsel- und Klettereinlagen von damals sprechen mich generell mehr an, als das Gameplay der neuen.
Und nach all der Zeit find ich die pixelige Lowpoly-Optik immer noch schick!^^
Teil 4 habe ich auf Dreamcast gespielt, auch wenn es ja eigentlich auf die PS1 gehört. Aus der Playstation hat das Spiel technisch wirklich das letzte Quentchen herausgeholt. Ich fand auch gut dass man ausschließlich in Ägypten war. In Teil 2 und 3 gab es mir zu vielen kleinteilige Settings.
Von den klassischen Teilen, also 1-5, würde ich sagen 1 > 3 = 4 > 2 > 5.
Bei Teil 3 fand ich halt Indien so genial 😀
Ich hatte es auch auf dem DC. Fand den ersten Teil von den klassischen Tomb Raidern am Besten.
@Spriggan
Yup, hab es mir damals auch für DC geholt wo es ordentlich aufpoliert wurde.
Kam das nicht auch für die DC raus?
War da die Luft nicht schon langsam raus?
Ich liebe die alten Tomb Raider Teile
Das richtige erforschen ist bis heute nie besser gewesen
Ich mochte den dritten am liebsten. Last Revelation hab ich leider nie durch gespielt. Würd ich aber gern mal wieder angehen.
War mein Liebling von den klassischen Teilen.