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So legt Ihr zwar immer noch Schalter und Hebel um, könnt nun aber auch an Seilen ziehen oder entzündet mit einer Fackel Ölpfannen, um Durchgänge und Secrets freizugeben. Zudem kann Lara nun mit reiner Muskelkraft manche Tür aufdrücken oder selbst unter Wasser öffnen.
Auch einige neue Bewegungen hat die durchtrainierte Heldin dazu gelernt. So dürft Ihr beim Klettern an engen Simsen um Kanten greifen und endlich Seile und Stangen benutzen. Während Ihr an einem starren Pfahl nur nach unten rutscht oder unter Stöhnen aufwärts kraxelt, dient das Seil auch zum Schwingen in bester Tarzan-Manier. Natürlich könnt Ihr mit Lara wieder etliche Secrets finden. Insgesamt 70 versteckte Abschnitte gibt es zu entdecken, die im Gegensatz zum Vorgänger nun leichter zu finden und oft auch größer sind.
Abwechslung in den Marsch durch finstere Gewölbe und mysteriöse Kultstätten bringen einige Level, die Euch an die frische Luft führen. So marschiert Ihr durch Wüstensand, tuckert mit einem Jeep über Geröll und Gegner oder hangelt Euch einen fahrenden Zug entlang. Auch die engen Gassen Alexandrias besucht Ihr auf Schusters Rappen bzw. im Sattel eines Motorrads.
In der Stadt findet Ihr übrigens einen äußerst brauchbaren Gegenstand zum Aufmotzen Eures Revolvers: Einen Laseraufsatz. Dank dem Hightech-Teil könnt Ihr in Scharfschützenmanier Feinde aus der Ferne erledigen. Angreifende Skelette lassen sich auschließlich durch einen, via Zielvorrichtung, exakt platzierten Schädelschuss aus dem Weg schaffen. Noch ein paar andere Gegenstände debütieren in Tomb Raider 4: So besitzt Ihr ein zoomendes Fernglas, bekommt eine Armbrust und dürft Schrotflinte sowie Granatwerfer mit unterschiedlicher Munition füttern. Von den Pfeilen lassen sich gar drei Varianten im Lauf des Spiels finden: Gewöhnliche, vergiftete und explosive.
Solltet Ihr vom neuen Tomb Raider-Teil optische oder akustische Sensationen erwarten, werdet Ihr enttäuscht. Neben einigen Lichtreflexen auf metallischen Gegenständen, wenigen Lens Flares und einer, nach einem Sprung ins Wasser, tropfenden Lara bleibt grafisch alles beim Alten. Dafür bekommt Ihr neben den Echtzeit-Sequenzen während der Level ein gutes dutzend FMVs zu sehen. Allerdings hält sich die Sounduntermalung während Eurer Wanderungen arg in Grenzen. Ausser ein paar atmosphärischen Akkorden, ein bisschen Windrauschen und Geröllgebröckel bleiben die Lautsprecher stumm.









@Lincoln_Hawk & @Saldek haben bereits alles gesagt. Tomb Raider war einfach das was Mario 64 für das N64 war, ein Zugpferd. Und ich muss zugeben das mir die alten Teile besser gefielen als die heutigen. Vielleicht, weil damals nix an Lara ran kam und man heute viele ähnliche Vertreter hat? Ich weiß es nicht. Aber die Rätsel- und Klettereinlagen von damals sprechen mich generell mehr an, als das Gameplay der neuen.
Und nach all der Zeit find ich die pixelige Lowpoly-Optik immer noch schick!^^
Teil 4 habe ich auf Dreamcast gespielt, auch wenn es ja eigentlich auf die PS1 gehört. Aus der Playstation hat das Spiel technisch wirklich das letzte Quentchen herausgeholt. Ich fand auch gut dass man ausschließlich in Ägypten war. In Teil 2 und 3 gab es mir zu vielen kleinteilige Settings.
Von den klassischen Teilen, also 1-5, würde ich sagen 1 > 3 = 4 > 2 > 5.
Bei Teil 3 fand ich halt Indien so genial 😀
Ich hatte es auch auf dem DC. Fand den ersten Teil von den klassischen Tomb Raidern am Besten.
@Spriggan
Yup, hab es mir damals auch für DC geholt wo es ordentlich aufpoliert wurde.
Kam das nicht auch für die DC raus?
War da die Luft nicht schon langsam raus?
Ich liebe die alten Tomb Raider Teile
Das richtige erforschen ist bis heute nie besser gewesen
Ich mochte den dritten am liebsten. Last Revelation hab ich leider nie durch gespielt. Würd ich aber gern mal wieder angehen.
War mein Liebling von den klassischen Teilen.