Tony Hawk’s Underground 2 – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Ermüdungserscheinungen kennt Neversoft wohl nicht: Auch das ­zweite Underground glänzt durch die Kombination aus starken alten Tugenden und gewitzten frischen Ideen. Die gewaltig schräge Hintergrundstory mag zwar wie die wieder etwas ‘cartoonigere’ Optik nicht ­jedem zusagen, sorgt aber dank skurriler Ideen und launiger Missionsziele für frischen Wind. Außerdem wurden im gleichen Zug ein paar Schwächen des Vorgängers (z.B. die Autofahrten) gleich mit behoben oder verbessert. Die neuen Aktionsmöglichkeiten passen prima zu den bekannten Bewegungen und gehen leicht von der Hand – das gewohnte Spielgefühl stellt sich sofort wieder ein. Umso ärgerlicher finde ich, dass die eigentlich tolle Rückkehr der Klassik-Variante nur für echte Profis ­interessant ist. Der Schwierigkeitsgrad zieht hier schnell in schwindelnde Höhen – Normalsterbliche packt da im Handundrehen der Frust. Technisch erwartet Euch das gewohnte Bild: In Sachen Grafik muss nur die PS2 kleine Abstriche hinnehmen, tröstet im Ausgleich aber mit Extra-Features. ­Insgesamt eine klare Sache: Auch das neue Tony Hawk setzt wieder Maßstäbe.

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