Trillion: God of Destruction – im Test (PSV)

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Stress in der Unterwelt: Weil die Torwache beschäftigt war, konnte sich ein riesiges Monster unbemerkt anschleichen. Das droht nun alles zu verschlingen, in den Weg stellen kann sich ihm niemand. Selbst der große Overlord Zeabolos bezahlt den Versuch mit dem Leben: Es gelingt ihm nicht einmal, an der Trillion Lebenspunkte des Unholds zu kratzen. Doch er geht einen Handel ein: seine Seele gegen eine weitere Chance, den namensgebenden Gott der Zerstörung unschädlich zu machen. Selbst antreten kann er allerdings nicht mehr, dafür ist sein Körper zu beschädigt. Stattdessen muss ein anderer der sechs Overlords antreten: Praktischerweise sind die Verkörperungen der gängigen Todsünden durchweg attraktive Damen.

Doch bevor es zum Kampf kommt, steht eine Runde Training an: Solange das Monster ruht und giftiges Miasma verströmt, habt Ihr Zeit, um Eure Kämpferin vorzubereiten. Ihr könnt trainieren, die Werte verbessern, im Tal der Schwerter gegen Monster kämpfen und bessere Ausrüstung suchen. Aber passt auf, dass Euer Schützling nicht zu erschöpft ist, sonst riskiert Ihr eine Verletzung, die das Training gleich für mehrere Tage unmöglich macht.

Die Kämpfe erinnern an gängige Roguelikes: Immer wenn Ihr eine Aktion durchführt, tut das auch der Gegner. Auf Knopfdruck blendet Ihr ein Gitternetz ein, um Eure Position und die der Gegner exakt zu bestimmen. Beim Training und im Kampf gegen Trillion solltet Ihr sorgfältig vorgehen: Es ist nicht garantiert, dass die Overlords den Kampf gegen den Gott der Zerstörung überleben. Segnet eine der Damen das Zeitliche, muss die nächste ran, und jede hat unterschiedliche Stärken und Schwächen.

Thomas Nickel meint: Es gibt nur einen übermächtigen Boss und Ihr organisiert das Trainingsprogramm Eures Schützlings für den entscheidenden Kampf? Das ist mal originell! Ein großer Teil des Spiels findet zwar in Menüs statt, aber wer Spaß daran hat, seine Figuren wachsen und gedeihen zu sehen, den lässt das Overlord-Training so schnell nicht los. Dabei müsst Ihr auch ausgedehnte Dialoge, die an gängige Visual Novels erinnern, aushalten. Und es sollte Euch eine gewisse Entscheidungsfreudigkeit, um nicht zu sagen Skrupellosigkeit, innewohnen, denn an Euren Spielfiguren dürft Ihr nicht allzu sehr hängen.

  • der Boss hat 1 Trillion Lebenspunkte
  • trainiert Helden für den großen Kampf
  • Kämpfe erinnern an Roguelikes

Die Idee ist witzig: Trainiert Eure Figuren, um den übermächtigen Boss zu legen. Das Spiel selbst ist recht menü- und dialoglastig.

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Max Snake
6. Juli 2016 12:31

Heft kommt als erster, Online später.

Rudi Ratlos
6. Juli 2016 11:52

Hat sich ja anscheinend nicht verkauft, nachdem es zwei Monate nach Release bereits um 80% im Preis gesenkt wurde. Hab jetzt aber daher in der “”Big in Japan””-Aktion auch mal zugeschlagen, liest sich auf jeden Fall recht spaßig.

belborn
6. Juli 2016 9:04

Ich muss es auch wenigstens mal anzocken,irgendwann………

Zetsubouda
5. Juli 2016 18:53

Witzig, dass der Test kurz nach dem Erscheinen des Spiels in der ‘Big in Japan’-Aktion im PSN auftaucht… Selbst angespielt hab ichs noch nicht, aber ein recht ausführliches Let’s Play verfolgt. Dennoch meinen Dank dafür. 😀