
Meinung
Matthias Schmid meint: Fast wollte ich bei der Genreangabe von Turok ’Überlebenskampf’ statt ’Ego-Shooter’ schreiben: Getragen von der dichten Soundkulisse fürchtet Ihr im verregneten Dschungel jedes Knacken, manchmal sogar Eure eigenen Schritte. Kommt während eines Nachteinsatzes oder im Schlund der Erde noch Dunkelheit hinzu, ist der Adrenalinschub garantiert, wenn ein Raptor um die Ecke biegt und Turok am Schlafittchen packt. Auch die Steuerung fühlt sich richtig gut an und die Grafik ist stimmig. Den Sprung in die Award-Regionen verpasst Turok wegen des auf Dauer recht eintönigen Leveldesigns, unfairen Stellen und den ständig gleichen menschlichen Gegnern.
Michael Herde meint: Ich muss Matthias widersprechen: Im Vergleich zu den unzähligen Ego-Abenteuern, die sich auf meinem Schreibtisch stapeln, fühlt sich die Steuerung etwas schwammig an. Die Mini-Dinos beispielsweise treffe ich selten auf Anhieb, auch im Kampf gegen menschliche Gegner hatte ich Probleme. Nervig: die spärlichen Rücksetzpunkte in Verbindung mit dem harschen Schwierigkeitsgrad. Davon abgesehen gefallen mir die dichte Dschungelatmosphäre und die Dinometzeleien.







