UFC Undisputed 2009 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Die Ultimate Fighting Championship ist die weltweit größte Mixed-Martial-Arts-Organisation und sorgt vor allem in den USA für Rekordumsätze. In Deutschland blieben die harten Kämpfe bislang eher eine Randerscheinung. Eingefleischte Fans freuen sich über mehr als 80 Kämpfer in mehreren Gewichtsklassen und die authentische Umsetzung der sechs Kampfstile ­Boxen, Kickboxen, Judo, Muay Thai, Ringen und brasilianisches Jiu-Jitsu. Die augenfälligste Qualität von UFC besteht zweifelsohne in den bis dato unübertroffenen ­Kämpfermodellen, die schwitzen, schnaufen und schwabbeln, inklusive blauer Flecke und Schwellungen.

Nahezu jeder Charakter verfügt über individuelle Eigenschaften, doch die eigentliche Dynamik entfaltet sich erst im achteckigen Ring. Der Käfig dient jedoch nur als Zierde, Interaktionen sind ebenso wenig möglich wie fiese Tiefschläge. Ein Tutorial erklärt, dass das Buttonquartett Arme und Beine steuert. Die Schultertasten dienen zum hohen und tiefen Blocken sowie zur Modifizierung der Arm- und Beinmanöver. Mit dem rechten Stick wechselt Ihr situations­abhängig in den Clinch, werft den Kontrahenten zu Boden oder geht in eine von ca. 20 Posi­tionen, um ihn weiter zu bearbeiten oder zur Aufgabe zu zwingen. Eine Energieleiste gibt es nicht, denn mitunter entscheidet ein einziger Schlag das Match. Das mag bisweilen frustrierend sein, macht die Kämpfe aber spannend. Energische Angriffe zehren an der Ausdauerleiste, was Euch ebenso verlangsamt wie kontinuierliche ­Angriffe auf Körperteile.

Ergänzend zum freien Spiel im Exhibition-Modus und dem überraschungsarmen Online-Modus verfolgt Ihr mit einem Eigenbau-­Charakter eine schön gemachte Karriere.

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Das wars noch nicht ganz, mit UFC Undisputed 3 hatten sie den Dreh dann raus und dann ging THQ konkurs und bei EA dauerte es bis UFC 4, um da wieder ranzukommen.

MMA ist eigentlich prädestiniert für Videogames, trotzdem scheint es nicht leicht zu sein, den Sport aklurat und unterhaltsam abzubilden.