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Nathan darf nun nicht mehr nur bestimmte, sondern alle Objekte als Deckung verwenden, die seinen Körper verbergen: Tische, Kisten, Sitzbänke, Waschmaschinen, Mäuerchen, Felsvorsprünge, Holzbalken – die Liste an Gegenständen ist lang. Und nicht alle sind wirklich als dauerhafte Zuflucht geeignet: Holz splittert bei Beschuss, Mauern bersten beim Aufschlag von Panzerprojektilen. Fleißiges Wechseln des Standortes lautet daher die Devise; dies gelingt dank des verbesserten Ein-Knopf-Systems in der Regel problemlos. Via Kreistaste geht, hechtet oder rutscht Nathan je nach Situation intelligent in Deckung. Dadurch lassen sich Stealth Kills wunderbar vorbereiten, überhaupt verschafft Euch lautloses Vorgehen in einigen Situationen einen entscheidenden Vorteil – wer von hinten überrumpelt wird, ruft eben keine Verstärkung mehr. Von Schleichexzessen wie in Splinter Cell oder Metal Gear Solid bleiben Uncharted 2-Spieler jedoch verschont.
In anderen Bereichen braucht Nathan dagegen immer noch Nachhilfe: Mehr als eine Pistole, ein Gewehr und einige Granaten kann er nicht tragen; Munition müsst Ihr jedes Mal umständlich per Knopfdruck aufnehmen. Immerhin seid Ihr beim Schießen vollkommen flexibel: Zielt per Fadenkreuz in aller Ruhe, feuert spontan aus der Hüfte und bewegt Euch mit gezogener Knarre frei umher – das kann Resident Evil heute noch nicht. Da sind wir schon beim Stichwort: Erinnert Ihr Euch noch an die deplatzierten Zombies aus der ersten Uncharted-Episode?
Humor ist, wenn man über sich selbst lacht. Und Entwickler Naughty Dog beweist selbigen. Als Nathan ein Gebäude betritt und der Strom ausfällt, sagt er nur trocken: ”Ich schwör’s, wenn da ein Zombie um die Ecke ist!” Ein erfrischender Weg, mit Kritik umzugehen. Die Story verläuft diesmal ohne aufgesetzt wirkende Wendung – und gewinnt trotzdem keinen Oscar: Immerhin hält sie bei Laune und verknüpft die Schauplätze einigermaßen logisch.
Aber ein ausgefeiltes dramaturgisches Werk wie etwa BioShock oder Metal Gear Solid 4 will Uncharted 2 auch nicht sein. Wie eingangs erwähnt, orientiert sich das Spiel am Hollywood-Kracher – und das macht es so gut wie wenige Games zuvor. Eine Verfolgungsjagd per Lkw, das Stürmen eines rollenden Zuges, der verzweifelte Kampf gegen einen Panzer, das Duell mit einem Kampfhubschrauber, gnadenlose Häuserkämpfe, eine dicke Portion Abenteurergeist und lockere Sprüche – das ist der Stoff aus dem Blockbuster-Drehbücher gemacht sind! Die umwerfende Grafik und der prachtvolle Surround-Sound sind Referenzklasse, daran müssen sich Assassin’s Creed 2 & Co. erst einmal messen.
Die Mehrspieler-Modi bieten neben Standard-Kost wie (Team-)Deathmatch und einer abgewandelten ’Capture the Flag-Variante’ einen launigen Koop-Modus für drei Spieler.











Ich kenne nur teil 2-4 und LL also alles auuser Teil 1🤣
Teil 2 hat mir gut gefallen aber ein Abschnitt im Schnee gegen ein Monster musste ich gefühlt 100x wiederholen, es war sau schwer und danach nie mehr annähern so schwierig.
Teil 3 hat gut angefangen und kam dort der avatar level, der alles zu nichte machte ausser eines tragischen moments.
Nr. 4 war für mich klar der beste, auch emotionalste und mit der besten story.
Egal welcher teil die shooter szennen waren mir immer zu lang.
Uncharted 3 ist für mich grafisch das vielleicht beste PS3-Spiel neben Killzone 3. Allerdings war es mir zu viel Geballer. Ich habe es damals aus der Videothek ausgeliehen und an einem Wochenende durchgespielt. Vielleicht wirkt es nicht so ermüdend, wenn man es bloß in kleinen Happen spielt.
@xarjaz
Ich fand die Erkundung bei Lost Legacy tatsächlich am besten. Das war der Part, den ich bei Teil 3 vergleichsweise schwach fand, bei 4 dann wieder besser, aber bei LL tatsächlich am ausgereiftesten.
Ich glaube Teil 3 ist für mich in gewisser Hinsicht der Tiefpunkt. Nicht weil es schlecht war, aber da fand ich die Parts abseits der Action einfach schwächer und es war einfach etwas zu oft zu sehr over the top. Klar, wenn man den Erstling heute spielt ist der in vielen Punkten spielmechanisch der unausgereifteste und am meisten gealterte. Aber das gilt auch sehr oft für erste Teile.
Das Spiel heißt “Intergalactic: The Heretic Prophet” ^^
Ich bin ebenfalls gespannt wie ein Flitzbogen auf Intergalactic. Es ist mein “most anticipated game”. Das einzige was ich komisch finde ist das Branding. Im Trailer sieht man Werbung zu Adidas und Porsche. Was ist wenn ich mit diesen Marken nichts anfangen kann? Was ist wenn Adidas für mich für Kinderarbeit steht? Und wo ist eigentlich mein Honda Civic? ^^
Ja, da bist du wohl definitiv in der Minderheit. Mir gefiel insgesamt Teil 4 am besten, da hatte das pacing dann gestimmt zwischen Erkundung und Action. Auch die Story gefiel mir sehr gut weil es da keine übernatürlichen Elemente am Ende gab. Teil 1 gefiel mir am wenigsten weil das eine reine Schießbude war, immer wenn das Spiel ein wenig Atmosphäre hätte verströmen können, kamen direkt 20 Typen um die Ecke und die schießerei ging weiter…
Ich bin wohl der einzige Mensch auf dem Planeten der findet, dass Uncharted mit jedem Teil schlechter wurde, weil es immer mehr Story-blabla gab. Teil 1 war fantastisch, Teil 2 sehr gut, Teil 3 gut, Teil 4 dann eben eine Aneinanderreihung von belanglosen Storysequenzen mit kurzen Unterbrechungen, bei denen man tatsächlich etwas spielen durfte.
Bei The Last of Us 2 soll die Entwicklung 70 Monate, also gut 6 Jahre gedauert haben. Und da konnte ND sicherlich auf einigen Gameplaymechaniken vom 1. Teil aufbauen. Das Spiel kam kurz vor PS5 Release Mitte 2020 raus.
Bei Intergalactic dürften sie sich anscheinend alles neu an Gameplay überlegen. Dazu natürlich wieder nochmal bessere Grafik. Da dürfte sich die Entwicklungszeit vermutlich weiter erhöhen. Und schon landet man entsprechend eher bei Ende 2026 bzw. 2027.
Ich hab erstmal kein Problem damit, wenn es wieder ein Remaster auf der Nextgen (und PC) geben sollte. So stehen zumindest die Chancen besser auch die bestimmt enormen Entwicklungskosten wieder einzuspielen. Bei TLoU2 lagen die ja schon bei 220 Mio. Da wird Intergalactic vermutlich eher noch teurer werden.
Ich finde es schon traurig das es die PS5 jetzt 5 Jahre gibt und es außer Remakes kein ND Spiel auf die neue Konsole geschafft hat.Intergalactic:The Heretic Prophet wird dann wohl kurz vor der PS6 Veröffentlichung an den Start gehen und dann wird es sicher für die PS6 direkt eine verbesserte Version geben.
Ich habe die Uncharted Spiele erst 2021 kennengelernt und fand sie bis auf den ersten Teil alle ziemlich gut bis sehr gut.
Ich bin so gespannt auf Intergalaktica oder wie das heißt,vielleicht werkelt unterdessen ja schon längst ein anderes Studio an einem neuen Uncharted Teil
@Captain carot
LL war auch echt gut, die Chemie zwischen den Charakteren stimmt, und mit Ausnahme des unnötigen Open World Levels hatte LL auch das richtige Erzähltempo – anders als Teil 4, der einfach vieeeeeeel zu lang war und uns mit endlosen Rückblenden gegängelt hat.
Der Höhepunkt einer Reihe, in der wirklich jedes Spiel gut war. So viele erinnerungswürdige Level, allen voran natürlich der Kampf gegen den Panzer, der einen durch das Bergdorf jagt. Nicht einmal das nervige Ende mit dem unvermeidlichen übernatürlichen Touch kann das Erlebnis schmälern.
Ich hoffe, wir sehen die Reihe mit Chloe und Nadine irgendwann wieder.
Hab das tatsächlich erst 2018 oder 19 gespielt, war immer noch gut, auch wenn man manchen Aspekten das Alter natürlich anmerkte.
Aber vor allem die oft locker-flockige Art der Hauptcharaktere und die Figurendynamik stachen immer noch hervor. Vielleicht sogar noch mehr weil viele Triple A Titel heute viel zu ernst daher kommen.
Der Nachfolger setzt zwar in fast allen Punkten eins drauf, aber halt auch gerne mal zu viel (Stichwort Schiff).
Btw. insgesamt fand ich tatsächlich Lost Legacy am besten. Das zeigt IMO auch dass sich Uncharted super von Nathan Drake hätte emanzipieren können.
War damals im Herbst 2009 mein erstes PS3-Spiel. Die PS3 Slim gab es kurzzeitig für 249€ und da habe ich zugegriffen. Heutzutage kaum vorstellbar, dass Konsolen auch günstiger werden können. 😉
Ach so…. ich dachte er bezog es auf die Figuren gegeneinander
Genaue das meine ich @Bort1978. Bei Uncharted: Drake´s Schicksal wurde inspiriert aus der Elemente von Tomb Raider (Klettern, Rätsel) und Gears of War (aus der Deckung Schießen)
Nun hat mit Uncharted 2: Among Thieft erweitert.
Wie etwa auf den oberen Verkehr Schild in Deckung gehen und da die Gegner abschießen.
Ich hatte nur weniger Zeit zu schreiben, dann ist mir schwer in richtigen Worten zu fassen.
Ich tippe mal, dass mit Cover von Max eher der Cover-Shooter bzw. die diesbezüglich ähnliche Spielmechanik gemeint ist…
Auch das Cover erinnert mich nicht im geringsten an die Gears Reihe, aber egal
Das liegt daran, weil Uncharted 2 einen Cover von Epic Shooter sehr erinnert. Muss meine Aussage nicht Bier ernst nehmen.
Nun ….. Marcus Fenix ist auch kein Akrobat^^ hätte Lara oder Ezio bei deinem Vergleich noch halbwegs Sinn gemacht, passt der Fenix Vergleich Null^^
Mein liebste Teil und das schönsten Spiel auf der Playstation 3.
Nathan Drake´s Akrobatik sieht so elegant aus, das selbst Markus Fenix aus Gears of War neidisch wirkt.