Uncharted: The Lost Legacy – im Test (PS4)

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Meinung

Tobias Kujawa meint: Wenn ich ein Uncharted spiele, kann ich über das Geprahle der PC-Spieler und die Forderungen nach immer stärkeren Konsolen nur noch müde lächeln. Denn Naughty Dog zeigt, dass man für die beste Grafik der Welt einfach nur Können und eine PS4 benötigt. Die Landschaft in The Lost ­Legacy ist einfach atemberaubend und auch spielerisch greift jedes Element in Chloes und Nadines Abenteuer perfekt ineinander. Da ich eh kein großer Nathan-Drake-Fan bin, vermisse ich den süffisanten Tollpatsch auch gar nicht. Bei der Auswahl des Heldenpärchens war ich dennoch skeptisch, Sully hätte mir als Protagonist im Vorfeld mehr zugesagt. Doch Naughty Dog stattete die beiden toughen Frauen mit überraschend viel Charakter aus. Es macht Spaß, sie zu begleiten und zu beobachten, was sich zwischen den beiden entwickelt. Meckern muss ich aber auch. Man merkt The Lost Legacy einfach an, dass es ursprünglich als DLC geplant war. Bei aller Variation ist mir Indien als alleiniger Schauplatz zu wenig, ich vermisse die Vielfalt der Serienteile 2 bis 4. Und spielerisch hat sich im Vergleich zu A Thief’s End bis auf das nervige Schlösserknacken gar nichts getan – den Jeep, das Seil, den Kletterhaken und den gesamten Mehrspieler-Modus kennt man halt schon. Trotzdem fühlte ich mich während der gesamten kurzen Kampagne exzellent unterhalten – und das ist letztlich, worauf es ankommt.

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