
Meinung
Matthias Schmid meint: Ego-Ballerei + Beat’em-Up-Einlagen = spaßige Arenaschlachten.
Trotz anfänglicher Zweifel meinerseits fügen sich die neuen Elemente nahtlos in die beinharte Shooter-Action ein. Die gewöhnungsbedürftige Bedienung der Adrenalin-Specials und Prügelmoves verlangt zwar Einarbeitungszeit, bremst den rasanten Spielablauf aber zu keiner Zeit – der Wechsel zwischen den Perspektiven klappt wunderbar flüssig. Apropos flüssig: Trotz imposanter Levelarchitektur samt hochaufgelösten Texturen, unzähligen Details und stetem Effektfeuerwerk bleibt das Geschehen in den abwechslungsreichen Arealen ruckelfrei – Meckernaturen bemängeln das unschöne Tearing. Solokämpfer freuen sich über die erweiterte Einzelspieler-Kampagne – obwohl ordentlich Turniere und Missionen bereit stehen, dürft Ihr kein Abenteuer im Halo 2– oder Killzone-Format erwarten. Für mich als langjährigen Beat’em-Up-Fan ist die Idee, Raiden als freischaltbaren Charakter und den grollenden MK-Anheizer als Kommentator einzubauen, besonders reizvoll. Wenig einfallsreich hingegen das Waffenarsenal: Raketenwerfer, Flak Cannon & Co. sind durch die Bank alte Bekannte.









Nie gespielt, da ich kein Xbox Live hatte.
Der erste Teil war mit ein Grund die Online-Sphären der Dreamcast zu verlassen und mich der XBox zu widmen. Trotz vieler netter Wummen war der 2’te Teil spielerisch damals für viele leider zu überambitioniert und stellte das komplette Gameplay um. Gerade online brach der Third-Person Modus bei Onlinematches dem Spiel das Genick, da auf Dauer nur noch um die Ecken geblinzelt wurde und damit das Spieltempo für ein Unreal oftmals weit runtergefahren wurde. In dem Bereich gab es bereits gute Taktik-Spiele wo diese Perspektive sinnvoller war.