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Zu 95% der Zeit kommuniziert Sam aber per BLADE-System mit der Roboterriege: So heißt nämlich der Waffen-Baukasten, den der Rüstungskonzern DARPA entwickelt hat. Anstatt verschiedene Waffen zu nutzen, ist der Knarrenkern stets derselbe. Auf Knopfdruck baut Ihr die Cyberflinte lediglich um – zu u.a Sniper Rifle, Scheibenwerfer oder zielsuchendem Laser. Im Grunde hat dies jedoch nur optische Folgen (Eure Waffe mutiert in Echtzeit wie ein Mini-Transformer). Auf dem Schlachtfeld eingesammelte Knarren füllen zunächst nur Euren Munitionsvorrat. Ist der voll, führen weitere aufgelesene Gewehre zum Aufleveln des jeweiligen Waffentyps. Ein interessantes System: Wenn Ihr z.B. für einige Zeit auf den Einsatz der Shotgun verzichtet und deshalb deren Munition voll bleibt, führen eingesackte Schrotflinten dazu, dass Ihr Euch über ein größeres Magazin oder mehr Schaden freut. Unregelmäßig auf dem Schlachtfeld verteilte Upgrade-Kits sorgen dafür, dass Ihr Gewehre auch auf andere, einfachere Art tunen könnt. Wie Ihr der Waffen-Anzeige auf den Screenshots entnehmen könnt, führt Sam maximal vier Schießprügel mit sich, hinzu kommen zwei nützliche Granatentypen.
Dass den Gefechten in den mal grauen, mal düsteren Schlauchlevels eine Intensität und Dynamik innewohnt, die nur wenige Shooter hinbekommen, liegt an vier Faktoren: Zum Ersten ist die Platzierung der Feinde, deren Zahl sowie der Einsatz von Bossgegnern extrem durchdacht. Zum Zweiten flutscht die Steuerung – nach der Eingewöhnungsphase gehen Sams Supermoves bombig von der Hand. Das dritte Plus ist die bereits ausführlich beschriebene Zeitlupe. Die grafischen Spielereien veredeln schließlich die Action: Explosionen werden dank Verwischeffekten noch wuchtiger, Kugeln rufen Luftverwirbelungen hervor und Blitze durchzucken den ’AR-Modus’. Mittendrin im Auge des Sturm thront Sam, zündet sich eine Kippe an und bittet seine Feinde zum Tanz.











Was für einen Action Gewitter von Shinji Mikami erschaffen.