Vigilante 8: 2. Herausforderung – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Nach dem Carmageddon-Debakel zeigt Activision, wie ein ‘Arenen-Schrotter’ aussehen muss. Weite Landschaften mit detaillierten Polygon-Bauten, versteckte Boni und eingängige Steuerung – dann klappt’s auch mit der Wertung. Vigilante 8: 2. Herausforderung ist zwar nur ein leicht aufgepepptes Sequel (Combo-System, neue Fahrzeuge), trotzdem macht die Zerstörungsorgie wieder Spaß. Vor allem die Dreamcast-Version fesselte mich mit sehenswerten Lichteffekten, (fast) ruckfreier Highres-Optik im 60Hz-Modus, spannenden Mehrspieler-Modi und passender Musikunter­ma­lung im 70er-Jahre-Stil. Die N64-Umsetzung dagegen kämpft bereits mit fehlender Hardware-Power und muss mit niedriger Bildrate, nahezu unspielbarem Vierspieler-Modus und abgespecktem Sound leben. Am schlechtesten kommt jedoch die Playstation-Fassung rüber: Überall ruckelt’s, klappen Polygone weg oder die Kollisions­abfrage spielt verrückt und lässt Euren Boliden halb in einem Berg verschwinden – zum Glück leidet die Steuerung nur wenig unter diesen technischen Mängeln. Wer unter den drei Systemen wählen kann, entscheidet sich für die optisch am besten gelungene Dream­cast-Version.

Trotz Technik-Schwächen macht’s Spaß: Leicht verbessertes ‘Drive’n’Destroy’-Sequel mit 18 Boliden.

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